Novak Djokovic erklärt: Darum wird mein Ex-Trainer Goran Ivanisevic nun Stefanos Tsitsipas weiterhelfen
Publiziert 02/06/2025 um 00:06 GMT+2 Uhr
Stefanos Tsitsipas schied bei den French Open 2025 früh aus, in der 2. Runde scheiterte der Grieche an Matteo Gigante, der Nummer 167 der Welt. Danach entließ er seine Trainer Kerei Abakar und Dimitris Chatzinikolaou und heuerte dafür Goran Ivanisevic an - dieser gewann mit Novak Djokovic neun Grand-Slam-Titel. Der Serbe hat nun offenbart, warum Tsitsipas von seinem Ex-Coach profitieren werde.
2. Runde: "Nobody" Gigante nimmt Tsitsipas raus - Highlights
Quelle: Eurosport
"Ich bin mir sicher, dass er jedem Spieler helfen kann, besonders Stefanos, mental", unterstrich Djokovic auf einer Pressekonferenz in Roland-Garros vor seinem Achtelfinal-Match gegen Cameron Norrie. "Ich sehe, dass Stefanos in diesem Aspekt aktuell eine höhere Fluktuation hat. Er zweifelt an seinem Spiel. Das ist sichtbar."
Tsitsipas, die einstige Nummer 3 der Welt, kam seit den Australian Open 2023 nicht mehr über ein Viertelfinale eines Grand Slams hinaus und scheitert regelmäßig früh an "No-Names". Sein eigenes Spiel bezeichnete er zuletzt als "unreif".
Djokovic glaubt, dass Tsitsipas mit Ivanisevic genau den richtigen Trainer geholt hat: "Goran kann ihn ein bisschen führen und seine Aufmerksamkeit auf die richtigen Sachen lenken. Bei ihm ist der Aufschlag an erster Stelle. Stefanos hat einen guten Serve, aber es kann immer ein Element verbessert werden."
Der Grieche habe aus Sicht des 24-fachen Major-Gewinners zudem einen noch offensichtlicheren Mangel: "Die Rückhand ist sicherlich das Schwächste in seinem Spiel. Auch wenn Goran mit einer zweihändigen Rückhand gespielt hat, bin ich mir sicher, dass er eine klare Vorstellung von dem haben wird, was er mit ihm machen will." Tsitsipas selbst nutzt bei einem Rückhand-Schlag bisher nur seine starke rechte Hand.
Djokovic kennt die Probleme des 26-Jährigen aus eigener Erfahrung: Von 14 Duellen gewann er zwölf, zuletzt bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Tsitsipas erster Halt mit Ivanisevic heißt Wimbledon (30. Juni bis 13. Juli).
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Quelle: Eurosport
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