French Open 2026: Alexander Zverev marschiert in die 3. Runde - deutsche Nummer eins räumt Tomas Machac aus dem Weg

Alexander Zverev hat die 3. Runde der French Open auf eindrucksvolle Art und Weise erreicht. Am Mittwochabend setzte sich die deutsche Nummer eins auf dem Court Philippe-Chatrier in drei Sätzen gegen Tomas Machac aus Tschechien durch (6:4, 6:2, 6:2). Durch seinen Sieg feierte der 29-jährige Hamburger in Roland-Garros auch ein besonderes Jubiläum, das seine Vorliebe für Paris unterstreicht.

Tomas Machac - Alexander Zverev | French Open 2026 | Highlights

Quelle: Eurosport

Zverev steht nämlich bei seiner elften Teilnahme an den French Open zum zehnten Mal in der dritten Runde. Darüber hinaus knackte der dreimalige Grand-Slam-Finalist die Marke von 550 Siegen auf der ATP-Tour.
Der Deutsche erwischte einen fulminanten Start und stellte dank eines Breaks direkt auf 1:0 im ersten Satz.
Anschließend bestimmte er das Geschehen auf dem Court souverän - auch weil er bei eigenem Aufschlag unantastbar war. Allein im ersten Satz kam Zverev auf sechs Asse.
Beim Stand von 3:2 geriet er erstmals kurz ins Wanken, befreite sich aber trotz eines zwischenzeitlichen 0:30-Rückstandes und zwei Breakbällen gegen sich aus dieser kniffligen Situation. "Auch das wird ihm einiges an Sicherheit geben: Dass er unter Druck die Leistung abruft, die er braucht", analysierte Eurosport-Experte Boris Becker im Live-Kommentar.
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Zverev fühlt mit Machac: "Durch Verletzung den Faden verloren"

Quelle: Eurosport

Zverev mutiert zum Ass-Monster

Im zweiten Satz spielte Zverev seine Aufschlagstärke komplett aus. Beim Stand von 3:0 zauberte der Hamburger vier Asse in Folge (!) aus dem Ärmel - mehr geht bei eigenem Service nicht.
Bis dahin war Machac völlig abgemeldet, ein möglicher Grund dafür ergab sich wenig später. So bat die Nummer 43 der Welt beim Stand von 4:1 für Zverev im zweiten Satz um medizinische Betreuung und nahm sogar ein Medical Timeout.
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Das ist frech! Machac dreht schon vor Punkt gegen Zverev ab

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Um den linken Fuß des Tschechen wurde ein Tape gewickelt, anschließend mühte sich Machac auf dem Feld sichtlich ab.
Im dritten Satz gab Zverev schließlich wieder den Ton an und schnappte sich das Break zur 2:1-Führung, dem nach einer abermaligen starken Leistung bei eigenem Service ein zweites Break folgte.

Zverev: "Versuche mich immer zu verbessern"

Bei Machac lief immer weniger zusammen, wodurch Zverev dem sicheren Sieg entgegen manövrierte. Doch sein Kontrahent bäumte sich ein letztes Mal auf und verkürzte ohne Punktverlust immerhin auf 2:5.
Wenig später machte Zverev aber den Sack zu: Nach einer Spielzeit von 1:48 Stunden verwandelte Zverev seinen zweiten Matchball - und zwar mit seinem 19. Ass in der Partie. Sein nächster Gegner ist der Franzose Quentin Halys.
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Die Becker-Analyse: Warum Zverev beim Return jetzt so stark ist

Quelle: Eurosport

"Ich versuche mich immer zu verbessern", meinte Zverev im darauffolgenden On-Court-Interview mit Mats Wilander, als er auf seine bärenstarke Quote beim Aufschlag angesprochen wurde.
Für eineinhalb Sätze sei das Niveau der Partie "sehr, sehr gut" gewesen, "die Verletzung von Tomas hat das Match aber etwas aufgehalten. Es war ein fantastisches Level, das wir dann nicht mehr halten konnten. Ich bin glücklich, dass ich nach drei Sätzen durch war."
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Wie auch sonst? Zverev besiegelt Weiterkommen mit 19. Ass

Quelle: Eurosport


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