French Open 2026: Alexander Zverev schlägt Rafael Jódar im Viertelfinale von Roland-Garros mit bärenstarker Leistung

Alexander Zverev ist bei den French Open mit einer beeindruckenden Leistung ins Halbfinale eingezogen. Der 29 Jahre alte Deutsche bezwang den spanischen Shootingstar Rafael Jódar im Viertelfinale nach anfänglichen Schwierigkeiten 7:6 (7:3), 6:1, 6:3 und erreichte damit in Roland-Garros zum fünften Mal die Vorschlussrunde. Die Nummer zwei der Setzliste träumt weiter vom ersten Grand-Slam-Titel.

Viertelfinale: Zverev entzaubert Shootingstar Jódar - Highlights

Quelle: Eurosport

Nach einer deutlichen Leistungssteigerung Mitte des ersten Satzes verwandelte er schließlich nach 2:25 Stunden Spielzeit seinen ersten Matchball zum Sieg. Der Hamburger ist damit nur noch zwei Siege vom großen Triumph in Paris entfernt.
"Heute war es sehr schwer gegen einen sehr guten Spieler. Ich bin glücklich, dass ich im Halbfinale stehe, mehr nicht", meinte der Deutsche: "Es war schwierig. Er hatte im ersten Satz einen tollen Rhythmus und ich nicht. Meine Schläge waren sehr kurz und ich habe defensiv gespielt."
Auf dem Weg ins Finale trifft der Tokio-Olympiasieger nun auf den 20 Jahre alten Tschechen Jakub Mensik, der das brasilianische Supertalent João Fonseca (19) entzauberte: Mensik besiegte den Djokovic-Bezwinger überraschend klar in drei Sätzen 6:3, 6:4, 7:6 (7:3).
"Viel besser habe ich ihn noch nicht gesehen", zeigte sich Eurosport-Experte Boris Becker beeindruckt von Zverevs Leistung: "Das war unglaublich großes Tennis, absolute Weltklasse in Satz zwei und drei. Aber auch Kompliment an Jódar, der hat seine Sache gut gemacht."
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"Um Gottes Willen!" Zverev beendet Match sensationell

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Kerber drückt Zverev die Daumen

Zverev zog damit zum fünften Mal in den letzten sechs Jahren in die Vorschlussrunde von Roland-Garros ein. Zuletzt hatte der 29-Jährige 2024 das Halbfinale in Paris erreicht und erst im dramatischen Endspiel gegen Carlos Alcaraz verloren.
Bei der vergangenen Ausgabe war er im Viertelfinale am 24-maligen Major-Gewinner Novak Djokovic gescheitert.
Vor dem ersten richtigen Härtetest auf dem Weg zum erhofften Triumph hatte Zverev prominente Unterstützung erhalten. "Ich hoffe, dass es dieses Jahr hier in Paris soweit sein wird", hatte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber gesagt.
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Kerber exklusiv: "Habe immer an Sascha geglaubt - ich weiß, dass er es kann"

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Temperatursturz in Paris

Entscheidend sei aber, wie der Hamburger mit seiner Favoritenrolle und den hohen Erwartungen an der Seine umgeht. Zverev werde "mehr Druck spüren als je zuvor in seiner Karriere", war sich auch Legende John McEnroe sicher.
Am Dienstag hatte sich die Hitze der ersten Woche endgültig verabschiedet, in Paris regnete es bei Temperaturen um die 20 Grad immer wieder in Strömen.
Und so blieb das Dach über dem Court Philippe-Chatrier geschlossen.
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Becker analysiert: "Das ist das Neue im Spiel von Zverev"

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Zverev startet schleppend

Er hoffe, dass sich trotz der veränderten Gegebenheiten "nichts am Ergebnis ändere", sagte Mischa Zverev bei Eurosport: "Die Bedingungen sind natürlich anders, der Platz ist nass, der Ball springt anders ab."
Dennoch war der Glaube an einen Sieg des Bruders gegen Jódar groß: "Er wird ihn auch packen."
Doch wie im Achtelfinale gegen den Niederländer Jesper de Jong fand Zverev schleppend in die Begegnung, was der furchtlose Spanier gnadenlos ausnutzte.

Jódar zieht zu Spielbeginn davon

Zverev, der im vergangenen Jahr im Viertelfinale noch sang- und klanglos an Djokovic gescheitert war, hatte nur zu Beginn des Spiels Probleme gegen den Spanier.
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"Bärenstark!" Jódar schnappt sich erstes Break gegen Zverev

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Im ersten Aufeinandertreffen mit dem zehn Jahre jüngeren Jódar, der wie sein Idol Rafael Nadal auf den Spitznamen "Rafa" hört und als erster richtiger Härtetest für den Deutschen galt, wurde Zverev in den ersten Spielen dominiert.
Während er sich bei geschlossenem Dach über Chatrier immer wieder vermeidbare Fehler leistete, war der Spanier vor allem bei seinem eigenen Aufschlagspiel dominant. Früh lag Zverev 2:5 zurück.

Zverev macht 2:5-Rückstand wett

"Es war am Anfang schwer für mich, in die Bedingungen reinzukommen", sagte Zverev bei Eurosport: "Topspin hat heute gar keinen Sinn gemacht, weil der Ball nullkommanull abgesprungen ist. Ich musste mich erst ins Match finden und er hat einen super ersten Satz gespielt."
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Das lässt Zverev kalt: "Solche Statistiken interessieren mich nicht"

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Mit dem Rücken zur Wand zeigte Zverev aber eine starke Reaktion.
Der Hamburger fand besser in die Partie und schaffte es nun, konstant Druck auf seinen jungen Widersacher auszuüben.
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Da steht sogar die Oma: Zverev breakt in Satz 1 zurück

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Zverev dreht in Satz zwei richtig auf

Und so ging es doch noch bis in den entscheidenden Tiebreak, in dem Zverev die Oberhand behielt. Nach einer Stunde und acht Minuten war der Satzgewinn perfekt. Danach drehte Zverev auf, sein junger Gegner hatte dem wenig entgegenzusetzen.
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"Den Ballwechsel wird Jódar merken": Zverev scheucht Spanier über den Platz

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In nur 34 Minuten ging auch der zweite Satz an Zverev, der in der Folge mit all seiner Erfahrung nichts mehr anbrennen ließ und souverän das Ticket für die nächste Runde löste.
"Ich bin zurückgekommen", stellte er zufrieden fest. "Ich habe mein Spiel ein bisschen geändert und am Ende habe ich mich wohlgefühlt."
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"Unglaubliche Leistung": Becker sieht besten Zverev des Turniers

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Halbfinale gegen Mensik

Auf dem Weg zum Finale bekommt es Zverev nun mit einem weiteren "jungen Wilden" in Paris zu tun.
In der Night Session duellierten sich der Brasilianer Fonseca, wie Jódar nur 19, und der ein Jahr ältere Mensik aus Tschechien um den Einzug in die Vorschlussrunde - mit besserem Ende für Mensik (6:4, 6:3, 7:6).
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Becker-Analyse nach Zverev vs. Jódar: "Aller Anfang ist schwer"

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"Ich werde das Match heute anschauen. Auf meinem Zimmer, mit einem netten Getränk in der Hand. Den Rest wird man sehen. Es gibt zwei Tage Pause, da ist echt wichtig, den Rhythmus zu bewahren", sagte Zverev.
In dieser Form ist er aber auch dann klar favorisiert.
(SID)
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"Das ist ja ein Schuss!" Jódar packt die Cross-Peitsche aus

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