French Open 2026 - John McEnroe spricht über Alexander Zverevs Grand-Slam-Druck: "Mehr denn je in seiner Karriere"
Publiziert 01/06/2026 um 17:59 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev steht bei den French Open vor der vielleicht größten Chance seiner Karriere und genau das erhöht nach Ansicht von Tennis-Legende John McEnroe nun den Druck auf den Hamburger. "Es liegt jetzt mehr Druck auf ihm als jemals zuvor. Macht ihr Witze?", sagte der siebenmalige Grand-Slam-Sieger bei "TNT Sports" über Zverev vor dem anstehenden Viertelfinale am Dienstag.
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Quelle: Eurosport
Der Weltranglistendritte sei "der beste Spieler der Männer-Geschichte, der nie einen Major-Titel gewonnen hat".
Tatsächlich scheint der Weg für Zverev in Paris plötzlich weit offener als erwartet. Mit Jannik Sinner und Novak Djokovic sind zwei der größten Titelkandidaten bereits ausgeschieden. Carlos Alcaraz setzte verletzungsbedingt aus.
Im Viertelfinale wartet nun Spaniens Shootingstar Rafael Jódar auf den Deutschen (Liveticker). Laut McEnroe verändert genau das die Ausgangslage komplett. "Sinner ist nicht mehr dabei, Djokovic auch nicht. Er muss keinen von ihnen schlagen", unterstrich der US-Amerikaner.
Auch das mögliche Restprogramm bewertet McEnroe als deutlich günstiger als in früheren Jahren. "Wenn man ihm vor dem Turnier gesagt hätte, dass er im Viertelfinale gegen Rafael Jódar spielt und danach vielleicht auf João Fonseca oder Jakub Mensik trifft – zwei Spieler, von denen ich glaube, dass sie irgendwann Top fünf werden und Grand Slams gewinnen –, dann hätte er das sofort unterschrieben", erklärte der 67-Jährige.
McEnroe: "Zverev muss mehr Druck spüren denn je"
Daher sieht McEnroe Zverev nun in einer besonderen Pflicht. "Ich sage es noch einmal: Er muss mehr Druck spüren denn je zuvor in seiner gesamten Karriere", betonte der Amerikaner.
Auch Jódar sieht McEnroe trotz dessen sensationellen Paris-Laufs noch nicht auf dem Niveau der absoluten Weltelite. "Das ist nicht Alcaraz oder Sinner. Er ist noch nicht ganz so weit", sagte McEnroe. Zudem habe selbst Jódar zuletzt "körperlich ein bisschen angeschlagen" gewirkt.
Der junge Spanier gewann seine vergangenen beiden Matches jeweils in fünf Sätzen. Im Achtelfinale drehte Jódar gegen seinen Landsmann Pablo Carreño Busta einen 0:2-Satzrückstand und gewann nach 3:41 Stunden Spielzeit noch 4:6, 4:6, 6:1, 6:2, 6:2. Zuvor hatte er sich gegen Alex Michelsen durchgesetzt.
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