French Open 2026: Eva Lys weint nach Aus bittere Tränen - Tamara Korpatsch feiert emotionalen Sieg im Zwist-Duell

Eva Lys und Tamara Korpatsch haben sich am Mittwoch bei den French Open in völlig verschiedenen Gefühlswelten bewegt. Während Korpatsch einen beeindruckenden Sieg im emotional aufgeladenen Duell mit der Chinesin Wang Xinyu feierte, weinte Lys nach ihrem Aus gegen Sorana Cirstea bittere Tränen. "Es gibt einfach Tage, an denen es einfach nicht geht", meinte die enttäuschte 24-Jährige anschließend.

2. Runde: Cirstea beendet French-Open-Reise von Lys - Highlights

Quelle: Eurosport

Eva Lys saß im zitronengelben Dress im Bauch des Court Philippe-Chatrier und weinte Tränen der Enttäuschung.
"Vor allem mit so einem schwierigen Start ins neue Jahr ist es halt scheiße", sagte die deutsche Hoffnungsträgerin nach ihrem 3:6, 0:6-Zweitrundenaus bei den French Open gegen die Rumänin Sorana Cirstea und zog sich ihre schwarze Kappe tief ins Gesicht.
Einmal mehr hatte Lys' Körper gestreikt und den Traum von einem nächsten starken Lauf bei einem Grand-Slam-Turnier zunichte gemacht.
"Ich habe durch mein Rheuma immer wieder Rückenprobleme, die ich die letzten Wochen mitgeschleppt habe", sagte die 24-Jährige: "Es gibt einfach Tage, an denen es nicht geht."

Emotionale Achterbahnfahrt: Korpatsch behält die Nerven

Während Lys die Enttäuschung in einer schwierigen Saison verarbeiten muss, freute sich Tamara Korpatsch diebisch. Strittige Szenen, heiße Diskussionen und kein Handshake - es war hoch her gegangen auf Platz 7, ehe die 31-Jährige den größten Erfolg ihrer Karriere bejubelte, aber auch viele Fragen zu den ungewöhnlichen Szenen beantworten musste.
"Eigentlich habe ich mich mit ihr total gut verstanden, wir waren keine Feinde oder sowas. Was jetzt passiert ist, keine Ahnung", sagte die 31-Jährige nach ihrem Match bei Eurosport. Sie hatte sich verdient mit 6:2, 2:6, 6:3 gegen die Weltranglisten-34. Wang Xinyu aus China durchgesetzt - in einem Match, das durchaus für Aufsehen sorgte.
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Korpatsch exklusiv zum Wang-Eklat: "'Ist dir das nicht peinlich?'"

Quelle: Eurosport

Ende des ersten Satzes verlor Wang ein Stück weit die Nerven und kontrollierte einen Abdruck auf der Spielhälfte der Deutschen - was nicht erlaubt ist und ihr prompt eine Verwarnung einbrachte. Laut TV-Sender Eurosport zeigte das Hawk-Eye-System, dass der von ihr geschlagene Ball im Aus war.
"Das kann sie sich ja anschauen und sich bei mir entschuldigen", sagte Korpatsch, die nun auf Elina Switolina aus der Ukraine trifft. Wang monierte mit etwas Abstand zum Match zwar weiterhin, Korpatsch habe der Schiedsrichterin den falschen Ballabdruck gezeigt. Sie räumte aber auch ein, dass ihr Auftreten in dem Moment nicht richtig gewesen sei.

Korpatsch hält die deutsche Fahne hoch

Letztlich war es viel Aufregung um einen einzelnen Punkt also, der nicht über das Weiterkommen der Deutschen entschied. Nachdem in der ersten Runde bereits Laura Siegemund, Tatjana Maria und Ella Seidel ausgeschieden waren, hält nun nach dem Aus von Lys nur noch Korpatsch die deutsche Fahne im Fraueneinzel hoch.
Korpatsch schrieb fleißig Autogramme, nachdem sie den persönlichen Meilenstein erreicht hatte. Die Weltranglisten-95., die von ihrem Vater trainiert wird, hat sich ihre Karriere im Familienkreis aufgebaut.
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Rittner zum Streit im Korpatsch-Match: "Das darf Wang nicht"

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"Es war ein sehr harter Weg für uns. Wir haben damals im Auto geschlafen, gezeltet", sagte sie: "Wir haben wirklich keine Hilfe bekommen von irgendwem, keine Wildcards und einfach keine Unterstützung."
Auch deshalb sei sie eine so große Kämpferin auf dem Platz, die nun nach weiteren Großtaten strebt.
(SID)
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