French Open 2026: Arnaldi, Berrettini und Cobolli erreichen Viertelfinale - italienischer Festtag in Paris

Italienische Festspiele am Montag bei den French Open: Mit Flavio Cobolli, Matteo Berrettini und Matteo Arnaldi zogen gleich drei Italiener ins Viertelfinale ein. Cobolli schlug US-Profi Zachary Svajda 6:2, 6:3, 6:7 (3:7), 7:6 (7:5), Berrettini besiegte Sinner-Bezwinger Juan Manuel Cerúndolo 6:3, 7:6 (7:2), 7:6 (8:6). Das "grande finale" war aber Arnaldi gegen US-Star Frances Tiafoe vorbehalten.

Achtelfinale: Arnaldi dreht episches Match gegen Tiafoe - Highlights

Quelle: Eurosport

Bis um 1:09 Uhr Ortszeit hauten sich Arnaldi und Tiafoe die Bälle um die Ohren. Tiafoe sah dabei im vierten Satz bei 4:1 und 40-15 schon wie der sichere Sieger aus.
Dann aber kam Arnaldi zurück und siegte schließlich nach epischen 5:26 Stunden Spielzeit noch 7:6 (7:5), 6:7 (5:7), 3:6, 7:6 (7:3), 6:4.
"Das ist das beste Match, das ich je gespielt habe", sagte der 25-Jährige im Tollhaus Suzanne-Lenglen glücklich. Er habe den Kämpfer in sich entdeckt und einfach alles gegeben, meinte Arnaldi.
Mit einem Kämpfer hatte es viele Stunden zuvor auch sein Landsmann Cobolli zu tun. Das Match sei eben erst vorbei, wenn es vorbei ist, erklärte der, nachdem es gegen Svajda am Ende noch einmal eng wurde.
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Tiafoe und Arnaldi kämpfen bis zum Umfallen: Erst sliden, dann leiden

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Cobolli gibt 5:1-Führung aus der Hand - und siegt doch

"Ich hätte mir fast in die Hose gemacht", bekannte der Florentiner im On-Court-Interview. "Und ich glaube, auch der eine oder andere in meinem Team hätte sich fast in die Hose gemacht", scherzte Cobolli.
Der 24-Jährige agierte in den ersten beiden Sätzen zwar alles andere als fehlerfrei, wurde seiner Favoritenrolle aber dank seiner Kaltschnäuzigkeit bei den Breakbällen gerecht.
Allerdings gelang es Svajda, im dritten Satz zuzulegen - und im entscheidenden Moment da zu sein. Der Weltranglisten-85. gewann den Tiebreak mit 7:3 und erzwang einen vierten Durchgang.
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Achtelfinale: Cobolli muss nur am Ende zittern - Highlights

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Dabei sorgte Cobolli mit einem Doppel-Break und der 5:1-Führung schnell für klare Verhältnisse. Scheinbar. Denn: Svajda konterte mit fünf Spielgewinnen in Serie und kam in den Tiebreak.

Cobolli: "Ich wünsche Matteo und Matteo viel Glück"

Cobolli nutzte schließlich nach 3:19 Stunden seinen insgesamt zweiten Matchball zum 7:5. "Nun wünsche ich Matteo und Matteo viel Glück", gab der Weltranglisten-14. seinen Kollegen Berrettini und Arnaldi noch mit auf den Weg.
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Cobolli gibt lustiges Siegerinterview: "Fast in die Hose gemacht"

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Die guten Wünsche halfen. Berrettini schaltete Sinner-Bezwinger Juan Manuel Cerúndolo in drei Sätzen und nach nur 2:32 Stunden aus.
Es war eine starke Vorstellung des einstigen Wimbledon-Finalisten, der mit dem Erreichen des Viertelfinals seinen persönlichen Roland-Garros-Rekord aus der Saison 2021 egalisierte.
Gegner im Viertelfinale: Arnaldi, ein italienisches Duell also.
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Achtelfinale: Berrettini stoppt Sinner-Bezwinger Cerúndolo - Highlights

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Auger-Aliassime schreibt ein Kapitel Tennis-Geschichte

Cobolli trifft in des im Viertelfinale auf Félix Auger-Aliassime. Der Kanadier hinterließ im Achtelfinale gegen Alejandro Tabilo aus Chile einen hervorragenden Eindruck und setzte sich 6:3, 7:5, 6:1 durch.
Auger-Aliassime konnte dabei Energie sparen, die einseitige Begegnung auf dem Court Philippe-Chatrier dauerte gerade einmal zwei Stunden und sechs Minuten.
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Achtelfinale: Auger-Aliassime legt klasse Auftritt hin - Highlights

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Und: Der 25-Jährige hat Tennis-Geschichte geschrieben und als erster kanadischer Spieler bei allen vier Grand Slams das Viertelfinale gebucht. "Ich bin sehr glücklich, ich liebe dieses Turnier sehr. Ich hoffe, dass ich es bis zum Ende schaffe", so Auger-Aliassime.
Der Weltranglistensechste ist neben Zverev der einzige Spieler aus den Top Ten des ATP-Rankings, der im Viertelfinale steht. Auger-Aliassime kann erst im Endspiel auf den Hamburger treffen. Von den letzten sieben Duellen mit Zverev hat der Kanadier vier gewonnen - keines davon aber auf Sand.
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Berrettini gibt Einblicke: "Gab definitiv einen Moment des Zweifels"

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