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French Open 2026: Maja Chwalinska schreibt Geschichte und erreicht als Qualifikantin das Endspiel von Roland-Garros
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Update 04/06/2026 um 22:30 GMT+2 Uhr
Maja Chwalinska hat bei den French Open 2026 in Paris Geschichte geschrieben und als erste Qualifikantin der Turnier-Historie das Endspiel in Roland-Garros erreicht. Die Nummer 114 des WTA-Rankings aus Polen schlug im Halbfinale Diana Shnaider aus Russland mit 7:6 (7:4), 6:4. Im Finale am Samstag wartet nun Mirra Andreeva, die sich zuvor klar mit 6:1, 6:3 gegen Marta Kostyuk durchgesetzt hatte.
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Quelle: Eurosport
"Es ist wie ein Traum. Ich weiß nicht, was gerade vor sich geht", sagte Chwalinska, die von den Fans mit lauten "Maja"-Sprechchören gefeiert wurde: "Ich versuche, ruhig zu bleiben. Aber in mir tobt ein Sturm."
Die sensationelle Reise geht also weiter: Maja Chwalinska hat das Finale der French Open erreicht und steht als erst zweite Qualifikantin überhaupt in einem Grand-Slam-Endspiel.
Die 24-Jährige schlug Diana Shnaider, die vom deutschen Trainer Sascha Bajin betreut wird, nach einer neuerlichen Topleistung.
Vor Chwalinska war ein solcher Lauf einer Qualifikantin nur der Britin Emma Raducanu gelungen, die sich bei den US Open 2021 sogar den Titel holte.
Chwalinska spielt Turnier ihres Lebens
Für die Weltranglisten-114., die es erstmals überhaupt ins Hauptfeld beim Höhepunkt der Sandplatzsaison und nun ihren neunten Sieg in Serie an der Seine schaffte, ist es schon vor dem Endspiel das mit Abstand beste Turnier ihres Lebens.
In Paris bestritt sie ihr erstes Halbfinale überhaupt auf Tour-Level.
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Halbfinale: Chwalinska gelingt historischer Coup - Highlights
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Im Endspiel um die Coupe Suzanne-Lenglen trifft sie nun am Samstag auf Shnaiders Landsfrau Mirra Andreeva.
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Die 19-Jährige hatte sich zuvor nach einer starken Vorstellung 6:1, 6:3 gegen Marta Kostyuk aus der Ukraine durchgesetzt. Als erste nach 2005 geborene Spielerin steht die Weltranglistenachte in einem Major-Finale, auch bei den Männern gelang dieses Kunststück noch niemandem.
Chwalinska cool im Tiebreak und stark im Finish
Chwalinska und Shnaider standen sich zum zweiten Mal auf Sand gegenüber. Zuletzt hatten sie sich bei einem ITF-Event in Istanbul vor vier Jahren als Nummer 268 und 471 der Welt duelliert - den Sieg sicherte sich damals Shnaider.
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Weltklasse-Konter von Chwalinska im Halbfinale gegen Shnaider
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Auf dem Court Philippe-Chatrier ging sie nun als Favoritin in das Match. "Hoffen wir mal, dass sie sich nur auf den Ball konzentriert und nicht auf die Gegnerin oder das Ranking", hatte Bajin vor dem Spiel bei Eurosport betont.
Bei geschlossenem Dach entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, mit ihrem variantenreichen Spiel stellte Chwalinska die Russin immer wieder vor Probleme.
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Maja Chwalinska bei den French Open
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Und auch als Shnaider im Tiebreak schon klar in Führung lag, gab die Polin nicht auf - und holte sich nach 1:17 Stunden den ersten Satz. Andreeva hatte zuvor für ihren Sieg eine Minute weniger benötigt.
In Satz zwei zeigte sich ein ähnliches Bild, beiden Spielerinnen war das intensive Spiel körperlich anzumerken. Doch Chwalinska ließ sich nicht mehr aufhalten.
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(SID)
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Halbfinale: Andreeva glänzt gegen Kostyuk - Highlights
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