French Open - Mirra Andreeva verrät nach Final-Triumph in Roland-Garros: "Will Roger Federer nachahmen"

Mirra Andreeva krönte ihre bisherige Tennis-Karriere bei den French Open 2026 mit ihrem ersten Grand-Slam-Titel. Auf dem Weg ließ sie sich von einem ganz besonderen Vorbild inspirieren: "Ich habe mir hier viele Matches von Roger Federer angesehen, und ich wollte versuchen, ein wenig seine Art nachzuahmen, wie er sich auf dem Platz verhält", erklärte sie auf der Pressekonferenz.

Andreevas Final-Inspiration: "Wollte Federer imitieren"

Quelle: Eurosport

"Natürlich werde ich und niemand anderes jemals dieselbe Ausstrahlung haben wie er, aber ich liebe es, ihm zuzusehen", führte Andreeva über ihr Schweizer Idol aus.
Diese Inspiration sei auch ein Grund dafür gewesen, weshalb sie sich in schwierigen Momenten nicht in einen negativen Strudel ziehen ließ, sondern positiv blieb.
In Sachen Grand-Slam-Titel ist die 19-Jährige ihrem Idol jedenfalls schon einen Schritt voraus: Federer gewann seinen ersten Major-Titel "erst" im Alter von 21 Jahren - und ließ dann noch 19 weitere folgen.
Bei den French Open konnte sich der Schweizer jedoch nur einmal durchsetzen: 2009 bezwang er im Finale den Schweden Robin Söderling 6:1, 7:6 (7:1), 6:4.

Andreeva: "Man kann selbst entscheiden, wie man auf dem Platz sein möchte"

Auch Andreevas Mental-Trainerin aus Florida habe ihr dabei geholfen, auf dem Platz stabiler als zuvor zu bleiben.
"Ich habe einfach beschlossen, so wie es mir meine Psychologin gesagt hat, dass man immer selbst entscheiden kann, wie man auf dem Platz sein möchte, wie man spielen möchte und auch, was für ein Mensch man sein möchte. Also habe ich mich entschieden, eine Kämpferin zu sein", erklärte sie.
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Besonders vor dem Halbfinale gegen Marta Kostyuk und dem Endspiel gegen Maja Chwalinska habe sie sich mit der Mental-Trainerin ausgetauscht, "weil ich dachte, dass mir das helfen würde, in die richtige mentale Verfassung für die wichtigsten Spiele meines Lebens zu kommen. Sie hat mir viele Ratschläge gegeben und zahlreiche Techniken erklärt."
Andreeva resümierte dankbar und anerkennend: "Deshalb steht ihr ein großer Teil des Verdienstes für diesen Erfolg zu."

Andreeva verrät mentale Tricks: Visualisierungen und Tennis-Tagebuch

Als Beispiele für die Ideen ihrer Mental-Trainerin nannte Andreeva Visualisierungen und die Reflexion über ein Tennis-Tagebuch.
"Ich habe vorher sehr viel visualisiert. Ich hatte Träume und viele Vorstellungen davon, wie es passieren würde, ob es überhaupt passieren würde, wann es passieren würde und wo. Aber ich würde sagen, dass das Gefühl in der Realität natürlich um so vieles besser ist", lachte sie.
Außerdem verriet die Roland-Garros-Siegerin, wie genau sie sich stetig weiterentwickelt: "Ich schreibe mir vor dem Spiel einfach einige taktische und technische Aspekte meines Spiels auf. Und falls etwas nicht funktioniert, notiere ich die wichtigsten Punkte, an die ich mich erinnern sollte."
Außerdem schreibe sie sich "viele aufmunternde und motivierende Gedanken, Sätze und Wörter auf", die ihr während des Spiels helfen könnten, schilderte Andreeva ihr Vorgehen: "Nach dem Match notiere ich dann, wie das Spiel gelaufen ist, wie ich mich gefühlt habe und wie meine Gegnerin gespielt hat. So bin ich auch für die nächsten Male vorbereitet, wenn ich wieder gegen eine bestimmte Gegnerin antrete."
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Quelle: Eurosport


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