French Open 2026 - Mischa Zverev bremst nach Aus von Jannik Sinner Erwartungen an Alexander und verweist auf Djokovic
Publiziert 28/05/2026 um 19:36 GMT+2 Uhr
Für Mischa Zverev spielt die Niederlage von Topfavorit Jannik Sinner bei den French Open in Paris im Hinblick auf das Turnier seines Bruders Alexander keine große Rolle. "Wir alle, inklusive Sascha, sind erfahren genug. Zwei Matches sind gewonnen, die dritte Runde steht am Freitag an. Es ist noch ein langes Turnier vor uns, da kann noch so vieles passieren", sagte Zverev bei Eurosport.
Mischa zu Sinner-Drama: "Da kannst du nichts machen"
Quelle: Eurosport
"Ich denke gar nicht an die Niederlage von Sinner. Das passiert, aber es gibt noch genügend andere gute Spieler. Der Favorit ist raus, so ist es halt", fügte er hinzu.
Vor allem Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic dürfe man nicht vergessen. "Er hat 24 Grand Slams gewonnen, hat das Australian-Open-Finale gespielt - er weiß, wie es geht. Auch dort konnte er Sinner besiegen", so Zverev.
Von Sinners Niederlage habe er zunächst keinen Ballwechsel gesehen, weil er sich mit seinem Bruder auf der Trainingsanlage befunden hatte. Freunde hätten ihm berichtet, dass es dem Italiener anscheinend nicht gut ging.
"Dann verliert er den Dritten, dann den Vierten, Break hinten im Fünften. Da standen wir aber dann schon selber auf dem Platz und hatten immer noch nichts gesehen, haben dann aber mitbekommen, dass er verloren hat", sagte der 38-Jährige.
Zverev: "Irgendwann macht der Körper zu"
"Klar, es ist selbstverständlich eine Riesenüberraschung, aber die Temperaturen sind extrem heiß. Egal, wie fit und gut man ist, wenn der Körper nicht mehr kann, dann kannst du auch nichts mehr machen, dann geht's dir miserabel", ergänzte her.
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So erklärt Sinner sein überraschendes Aus in Paris
Quelle: Eurosport
Sinner war in der zweiten Runde in Roland-Garros allem Anschein nach durch die Hitze beeinträchtigt völlig unerwartet in fünf Sätzen an Juan-Manuel Cerundolo aus Argentinien gescheitert. Der Weltranglisten-Erste hatte bereits mit 2:0-Sätzen und 5:1 im dritten Durchgang geführt.
"Ich habe das selbst auch mal erlebt. Ich hatte 2009 eigentlich ein gutes Jahr, habe aber bei allen vier Grand Slams Krämpfe bekommen, in jedem Spiel. Habe viermal aufgegeben oder 0:6 im Fünften verloren. Irgendwann macht der Körper zu und du kannst nichts machen", erklärte Zverev.
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2. Runde: Sensation! Sinner geht in der Hitze komplett ein - Highlights
Quelle: Eurosport
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