French Open 2026: Tom Gentzsch verpasst Hauptfeld gegen Safiullin knapp - letzter Deutscher verliert Qualifikation

Tom Gentzsch hat den Einzug ins Hauptfeld der French Open knapp verpasst und damit zugleich den Schlusspunkt unter die deutsche Qualifikation bei Roland-Garros in Paris gesetzt. Der 22-Jährige aus Ratingen unterlag dem erfahrenen Russen Roman Safiullin nach hartem Kampf mit 3:6, 7:6 (7:2), 4:6 und verpasste damit seine erste Teilnahme an einem Hauptfeld bei einem Grand-Slam-Turnier denkbar knapp.

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Quelle: SNTV

Gentzsch erwischte gegen den ehemaligen Juniorensieger der Australian Open den schwierigeren Start und musste den ersten Satz nach einigen Problemen mit 3:6 abgeben. Im zweiten Durchgang steigerte sich der Deutsche jedoch deutlich und zwang Safiullin in den Tiebreak.
Dort dominierte Gentzsch überraschend klar (7:2) und glich in den Sätzen aus. Im entscheidenden dritten Durchgang hielt der Weltranglisten-219. lange dagegen, musste nach einem späten Break aber die Niederlage hinnehmen.
Für Gentzsch war es dennoch ein weiterer wichtiger Schritt in seiner bislang steilen Entwicklung: Erstmals hatte sich der 22-Jährige für die Qualifikation eines Grand-Slam-Turniers qualifiziert.
Damit steht zugleich fest: Kein deutscher Profi hat den Sprung über die Qualifikation geschafft. Bereits zuvor waren Noma Noha Akugue und Mona Barthel ausgeschieden, Anna-Lena Friedsam scheiterte am Donnerstag als letzte deutsche Frauen-Hoffnung deutlich an der Österreicherin Sinja Kraus. Damit bleibt es bei insgesamt neun deutschen Startern bei dem Höhepunkt der Sandplatzsaison.

French Open mit Zverev und Sinner

Die French Open starten am Sonntag. Im Fokus steht aus deutscher Sicht vor allem Alexander Zverev. Der Paris-Finalist von 2024 trifft zum Auftakt auf den Franzosen Benjamin Bonzi. Als Nummer zwei der Setzliste zählt Zverev hinter Topfavorit Jannik Sinner zum engsten Favoritenkreis.
Ebenfalls im Blickpunkt stehen Rekordchampion Novak Djokovic, Titelkandidat Sinner sowie bei den Damen Aryna Sabalenka, Iga Swiatek und Coco Gauff.
Eurosport zeigt mehr als 215 Stunden live aus Roland-Garros, bei HBO Max werden inklusive Qualifikation rund 900 Matches gestreamt.
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Wie kann er den verschlagen?! Da muss Zverev selbst lachen

Quelle: Eurosport


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