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French Open 2026: Rafael Nadal glaubt trotz Sinner-Dominanz an Alexander Zverev - Chance durch Alcaraz-Ausfall
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Publiziert 22/05/2026 um 09:26 GMT+2 Uhr
Sandplatzkönig Rafael Nadal kann sich trotz der Dominanz von Jannik Sinner einen Sieg von Alexander Zverev bei den French Open in Paris vorstellen. "Er muss an sich glauben, und er muss auf seinem höchsten Niveau spielen, um einen Spieler wie Jannik zu besiegen", sagte Nadal im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Zverev habe "das Talent. Er muss sich vor allem mental gut managen", so Nadal.
Wie kann er den verschlagen?! Da muss Zverev selbst lachen
Quelle: Eurosport
Der "große Favorit" auf den Titel in Roland Garros, den Nadal selbst 14 Mal gewonnen hat, ist für den Spanier allerdings Sinner. "Er hat gerade alle großen Turniere auf Sand und fünf Masters-Turniere (in diesem Jahr, Anm. d. Red.) hintereinander gewonnen", sagte Nadal.
Ohne seinen verletzten Landsmann Carlos Alcaraz sehe es im Feld aber "offener aus. Sascha stand ja schon ein paar Mal kurz davor, das Turnier zu gewinnen. Er stand in Paris in Finals und Halbfinals."
Titelverteidiger Alcaraz hat seinen Start beim Höhepunkt der Sandsaison wegen einer Handgelenksverletzung abgesagt. Auch auf Wimbledon verzichtet der Weltranglistenzweite. Sorgen macht sich Nadal aber nicht um ihn.
"Ich kenne diese Art von Verletzung am Handgelenk sehr gut. Ich hatte sie selbst zweimal in meiner Karriere, 2014 und 2016", sagte Nadal. "Aber wenn Carlos das Richtige macht, und das macht er sicherlich, wirst du keine bleibenden Folgen haben."
Nadal spricht offen über Verletzungen
Nadal (39) hat seine Karriere im Oktober 2024 nach zahlreichen Verletzung beendet. Mittlerweile gehe es ihm deutlich besser, verriet er anlässlich der Vorstellung seiner Doku "Rafa", die ab dem 29. Mai bei Netflix läuft. "Ich kann mein Leben genießen, und das tue ich", sagte er.
Der frühere Weltranglistenerste gab aber zu: "Einiges wird für immer bleiben. Aber ich reduziere ja jetzt meine Belastung jeden Tag, der Schmerz in meinem Fuß ist viel geringer geworden. Ich bin einfach glücklich, morgens aufzuwachen und nicht viele Schmerzen zu haben. Ich bin ja 15 bis 20 Jahre lang durch schmerzvolle Phasen gegangen."
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(SID)
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Quelle: SNTV
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