French Open 2026: Boris Becker reagiert auf Auslosung in Paris und sieht "Riesenchance" für Alexander Zverev
Boris Becker rechnet Alexander Zverev eine "Riesenchance" auf den Gewinn der French Open in Paris aus. "Es ist kein Spieler in seiner Hälfte, vor dem er Angst haben muss, vor dem er sich fürchten muss, der unschlagbar ist. Er ist für mich der klare Favorit in der unteren Hälfte, und da muss man mal schauen, wer dann ins Finale kommt", sagte Eurosport-Experte Becker in einer Medienrunde.
Er ist wieder da! Djokovic trainiert und scherzt mit Zverev in Paris
Quelle: SNTV
"Also insgesamt finde ich das eine große sportliche Chance für Sascha Zverev, dieses Jahr Paris zu gewinnen", so Becker.
Aufgrund der verletzungsbedingten Absage von Titelverteidiger Carlos Alcaraz (Spanien) ist Zverev beim am Sonntag beginnenden Sandplatz-Highlight (live auf Eurosport und HBO Max) an Position zwei gesetzt.
Die potenziell stärksten Gegner in Zverevs Hälfte des Turnierbaums sind der US-Profi Taylor Fritz, dem er zuletzt sechsmal in Serie unterlag sowie Rekord-Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic, hinter dessen Form nach längerer Verletzungspause jedoch ein großes Fragezeichen steht.
Auf den italienischen Dominator Jannik Sinner, der als klarer Favorit in das Turnier geht, könnte Zverev erst im Endspiel treffen. Doch es könne "so viel passieren, um überhaupt ins Finale zu kommen", sagte Becker.
Zverev in "hervorragender Form"
Zverev, der zum Auftakt auf den Franzosen Benjamin Bonzi trifft, jagt weiter seinem ersten Grand-Slam-Titel hinterher. Die Bedingungen in Roland Garros liegen dem Finalisten von 2024 und dreimaligen Halbfinalisten. Gegen Sinner, der sechs Masters-1000-Titel und 29 Spiele in Folge gewonnen hat, hat der 29 Jahre alte Hamburger jedoch die letzten neun Duelle verloren. "Die Ergebnisse lügen nicht", sagte Becker, der nur bei ganz wenigen Spielern den Eindruck habe, dass sie gegen Sinner "auf den Platz kommen und sich eine Chance ausrechnen".
Es könnte jedoch ein Vorteil für Zverev sein, "Best-of-Five gegen Sinner zu spielen, wenn es denn dazu kommt", sagte Becker, der Zverev als "einen der fittesten Spieler" einschätzt. Sinner hatte in der Vergangenheit bei längeren Matches ab und an körperliche Probleme offenbart.
Doch auch wenn Zverev im Jahr 2026 bislang nicht an Sinner vorbeikam, habe der Deutsche seine "hervorragende Form in die Sandplatz-Saison retten können", so Becker.
Becker beobachtet Zverev: "Optimistisch und frohen Mutes"
Zudem sei es die richtige Entscheidung gewesen, nach der bitteren Achtelfinal-Pleite in Rom gegen Luciano Darderi nicht wie geplant am Hamburger Rothenbaum aufzuschlagen, um frischer für das zweite Grand Slam des Jahres zu sein.
"So hatte er einige Tage Pause. Weg vom Tennisplatz, frei im Kopf, den Körper wieder auf 100 Prozent bekommen", so Becker, der Zverev während eines Trainingsmatches in Paris beobachten konnte: "Er sieht optimistisch aus, lächelt und ist frohen Mutes."
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(mit SID)
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Highlights: Vier Matchbälle vergeben! Zverev geht in Rom k.o.
Quelle: SNTV
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