Dominic Thiem will in Corona-Krise an Rasen-Schwäche arbeiten

Dominic Thiem will die erzwungene Wettkampfpause durch das Corona-Virus nutzen, um an einer speziellen Schwäche in seinem Spiel zu arbeiten. Denn die ATP plant aktuell erst wieder ab dem 7. Juni Turniere zu spielen. "Insofern haben wir jetzt aber einmal ein Zieldatum, und ich werde mal in nächster Zeit beginnen, mich eben auf Rasen vorzubereiten“, erklärte der Österreicher bei "orf.at".

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Genau dieser Belag liegt dem Australian-Open-Finalisten eigentlich wenig. In Wimbledon schied Thiem in den vergangenen beiden Jahren jeweils in der ersten Runde aus. Die neu gewonnene Zeit will der 26-Jährige deshalb intensiv nutzen, um sich auf die Rasen-Saison vorzubereiten.
Ab 8. Juni soll nach aktuellem Stand der Mercedes Cup in Stuttgart als erstes ATP-Turnier nach der Corona-Krise stattfinden.

Thiem zweifelt an Plan der ATP

Auf seinen Lieblingsbelag Sand muss Thiem dagegen wohl weitestgehend in diesem Jahr verzichten. Aktuell befindet sich der Österreicher ohnehin in Selbst-Isolation. Thiem sagte:
Der Weltranglistendritte ist daher auch nicht überzeugt, ob sich der Plan der ATP, Anfang Juni wieder mit dem normalen Wettkampfgeschehen loszulegen, realisieren lässt.
"Klarerweise gibt es jetzt viel wichtigere Dinge in unserem Leben, und wir alle müssen unseren Beitrag leisten", erklärte Thiem. Für die Spieler seien es aber "sehr einschneidende und dramatische Maßnahmen". Man müsse erst lernen damit umzugehen, so der Österreicher:
Das Wichtigste sei zur Zeit aber ohnehin, dass alle gesund bleiben, schloss der dreimalige Grand-Slam-Finalist seine Nachricht.
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