Masters Indian Wells: Jannik Sinner bezwingt starken João Fonseca mit viel Mühe und wehrt mehrere Satzbälle ab

Jannik Sinner ist beim ATP-Masters in Indian Wells weiter auf der Jagd nach seinem ersten Titel in der kalifornischen Wüste. Der 24-Jährige wurde am Dienstag in seinem Achtelfinale gegen den jungen Brasilianer João Fonseca jedoch deutlich mehr gefordert als im Vorfeld vermutet. Sinner siegte in einem engen Duell, in dem er sogar drei Satzbälle im ersten Satz abwehren musste, 7:6 (8:6), 7:6 (7:4).

Sinner übersteht Zitterpartie gegen Fonseca beim Masters

Quelle: SNTV

Der 19-Jährige hielt über das gesamte Match mit dem viermaligen Grand-Slam-Sieger mit und setzte seinen Gegner vor allem mit seinen starken Aufschlägen von oftmals 220 km/h unter Druck. Trotz der Niederlage konnte Fonseca nach insgesamt 27 Winnern und drei abgewehrten Breakbällen gegen den Topstar durchaus zufrieden sein.
"João ist ein unglaublicher Spieler, ein unglaubliches Talent, sehr stark auf beiden Seiten. Er hat sehr gut aufgeschlagen", gab es von Sinner großes Lob. "Ich hatte das Gefühl, dass es entscheidend war, so aggressiv wie möglich zu spielen."
Fonseca sei "furchtlos. Er geht gerne aufs Ganze. Er ist sehr aggressiv und hat eine großartige Mentalität", zeigte sich der ehemalige Weltranglistenerste beeindruckt.
Mit Blick in die Zukunft meinte Sinner, der erstmals auf der ATP-Tour gegen Fonseca spielte: "Es wird sicherlich sehr, sehr schwer sein, ihn zu schlagen. Er ist bereits jetzt sehr schwer zu schlagen, aber in Zukunft wird es noch schwieriger werden."

Sinner im Viertelfinale gegen Tien

Am Ende des zweiten Satzes habe er selbst "etwas an Intensität nachgelassen. Aber er hat unglaubliches Tennis gespielt. Die Atmosphäre war fantastisch, daher bin ich sehr zufrieden mit dem heutigen Spiel."
In den entscheidenden Momenten der beiden Tiebreaks spielte der Italiener seine Erfahrung aus und konnte am Ende nach 2:01 Stunden Spielzeit den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen.
Dort wartet auf Sinner der an Nummer 25 gesetzte US-Amerikaner Learner Tien, der bisher unter anderem Landsmann Ben Shelton (Nr. 8) und den Spanier Alejandro Davidovich Fokina (Nr. 18) aus dem Turnier warf.
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Quelle: SNTV


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