ATP Masters Indian Wells 2026: Jannik Sinner will Spielstil verändern - Àlex Corretja unterstützt Entscheidung
Publiziert 05/03/2026 um 15:05 GMT+1 Uhr
Jannik Sinner will beim Masters in Indian Wells seine neue offensivere Spielweise auf den Tennis-Court bringen. "Ich versuche, an der Grundlinie von Zeit zu Zeit etwas aggressiver zu sein", kündigte der Weltranglistenzweite auf der Pressekonferenz in Kalifornien an. Àlex Corretja begrüßt diese Entwicklung bei Sinner. "Es ist eine gute Investition seinerseits", meinte der Spanier bei Eurosport.
Jannik Sinner will sein Spiel unvorhersehbarer machen
Fotocredit: Getty Images
Es sei "normal, dass er sich jetzt an einem Punkt befindet, an dem er sich vielleicht etwas unwohl fühlt", so Corretja weiter. Sinner müsse dies aber tun, "wenn er an der Spitze bleiben und Grand-Slam-Titel gewinnen will".
Der Eurosport-Experte hatte auch Tipps für den Südtiroler. "Vielleicht mehr Stoppbälle, etwas häufiger ans Netz gehen, auf andere Weise nach Gewinnschlägen suchen, etwas variieren", schlug Corretja vor. "Aber all das hat seinen Preis, und ich glaube, Sinner zahlt diesen Preis, um von nun an ein kompletterer Spieler zu sein."
Nach seiner Niederlage gegen Carlos Alcaraz im US-Open-Finale 2025 hatte Sinner erklärt, er wolle variabler werden, um vor allem für den Spanier nicht so ausrechenbar zu sein.
"Ich bin sehr zufrieden mit meinem Gefühl auf dem Platz. Natürlich versuche ich, im Turnier so weit wie möglich zu kommen", meinte der 24-Jährige, der aktuell bei vier Grand-Slam-Titeln steht, selbstbewusst vor dem Start des Masters.
Sinner braucht "gewisse Eingewöhnungszeit"
In Indian Wells erreichte Sinner 2023 und 2024 jeweils das Halbfinale, einen Titel konnte er in der kalifornischen Wüste aber noch nicht gewinnen. Auch in dieser Saison wartet der Italiener bisher auf einen Turniersieg. Bei den Australian Open schied Sinner im Halbfinale gegen Novak Djokovic aus, in Doha war sogar schon im Viertelfinale Endstation.
Dort habe er sein Spiel womöglich "zu sehr verlangsamt und zu viel über Variationen nachgedacht", gestand Sinner bei "Sky Italia". Corretja glaubt aber nicht, dass der Südtiroler auf lange Sicht "Schwierigkeiten hat, seine beste Form zu finden. Ich denke, er integriert neue Elemente in sein Spiel, um, wie er selbst gesagt hat, nicht so vorhersehbar zu sein."
Dies benötige "eine gewisse Eingewöhnungszeit". Bei seinem ersten Auftritt in Indian Wells gegen den Tschechen Dalibor Svrcina kann Sinner beweisen, dass er auf dem richtigen Weg ist.
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Mission Grand-Slam-Titel: Zverev erklärt Änderung am Spielstil
Quelle: Perform
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