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Laver Cup: Björn Borg schildert Roger Federers letzten Akt und gibt Einblicke in den emotionalen Abschied
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Publiziert 25/09/2022 um 23:01 GMT+2 Uhr
Als Trainer von Team Europa hat Björn Borg den Laver Cup 2022 und damit auch Roger Federers Abschied aus einer besonderen Perspektive erlebt. Der elfmalige Grand-Slam-Sieger erlebte Federers letzte Stunden als aktiver Profi hautnah mit und schilderte seine Eindrücke vom abtretenden Schweizer Superstar. Im Eurosport-Interview erklärt der Schwede, dass Federer vor seinem Auftritt "nervös war".
Roger Federer und Björn Borg
Fotocredit: Getty Images
Am Freitagabend schlug Roger Federer zum letzten Mal in seiner Karriere auf dem Court auf. Der 41-Jährige verabschiedete sich im großen Stil, trat an der Seite seines langjährigen Rivalen und Freundes Rafael Nadal im Doppel gegen Frances Tiafoe und Jack Sock an.
"Er war ein bisschen nervös", erzählte Team Europas Trainer Borg bei Eurosport. "Er hat so lange kein Match, kein Turnier mehr bestritten. Aber er hat sich unheimlich gut geschlagen", zeigte sich der 66-Jährige beeindruckt.
Dass Federer ein Sieg zum Abschluss verwehrt blieb (6:4, 6:7, 9:11) hätte die Stimmung im Team nicht getrübt.
"Sie hatten eine gute Chance auf den Sieg. Aber er sollte sich einfach nur amüsieren", so Borg. "In dieser Situation mit den Fans, so vielen Menschen auf der ganzen Welt, die ihn beobachten, habe ich ihm einfach gesagt, er soll es genießen und glücklich sein."
Borg huldigt Legende Federer
Nach dem Match kamen schließlich die Emotionen hoch. "Das ist ganz normal", weiß Borg. "Er ist schon so viele Jahre im Tennisgeschäft. Aber dieser Typ war unglaublich, und er ist auch so ein toller Mensch."
"Roger ist ein guter Freund und er ist einer der ganz Großen", führte er weiter aus. "Er hat das Tennis immer auf unglaubliche Weise in der ganzen Welt gefördert."
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Historischer Moment: Team World stemmt Laver Cup in die Luft
Quelle: Eurosport
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