Roger Federer - Doppel mit Nadal oder Djokovic? Das sind die Comeback-Optionen für den Laver Cup

Das Comeback von Roger Federer ist eine Endlosgeschichte, auch die geplante Rückkehr beim Laver Cup im September wackelt bedenklich. "Er trainiert seit ein paar Wochen und hat Schmerzen im Knie", gab Manager Tony Godsick gegenüber dem "Blick" einen Zwischenstand durch, der wenig optimistisch stimmt. Es bestehe aber die Möglichkeit auf ein Comeback light, wie Barbara Schett bei Eurosport erklärt.

Schett 'very excited' to see Federer back on court at Laver Cup 2022

Quelle: Eurosport

"Roger Federer versucht, sich auf den Laver Cup vorzubereiten", sagte Tony Godsick und sofort war klar: Die Betonung liegt auf dem Verb "versucht", denn der 41-Jährige hat Probleme.
Das rechte Knie, dreimal operiert, macht dem 20-fachen Grand-Slam-Turniersieger immer noch das (Tennis-)Leben schwer.
Es habe sich wieder Wasser im Knie gebildet, berichtete der "Tagesspiegel". Damit geht das Geduldsspiel weiter für Federer, dem überdies die Zeit davonläuft.
Nach dem Laver Cup, der am 23. September beginnt, wollte der Maestro ab 24. Oktober das Heimturnier in Basel spielen. Nun steht alles auf der Kippe.
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Zverev exklusiv: Darum traue ich Federer ein Comeback wie Williams zu

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Schett: Federer im Doppel mit Nadal oder Djokovic?

"Ich bin mir nicht sicher, ob er beim Laver Cup im Einzel antritt, wahrscheinlicher ist ein Einsatz im Doppel. Entweder an der Seite von Rafael Nadal oder zusammen mit Novak Djokovic", sagt die ehemalige Weltranglistensiebte Barbara Schett. Ein Comeback light sozusagen, das helfen könnte bei den ersten Schritten zurück.
Neben den Superstars aus der Schweiz, Spanien und Serbien hat Europas Teamkapitän Björn Borg bislang Stefanos Tsitsipas, US-Open-Finalist Casper Ruud und Andy Murray aufgeboten. Ein Platz ist noch offen.
Der Mannschaftswettbewerb, bei dem in London das Team Europe gegen das Team World antritt, sei das "perfekte Event" für Federer, um langsam wieder Fuß zu fassen, betont der zweimalige French-Open-Finalist Àlex Corretja bei Eurosport. "Roger braucht definitiv ein paar Matches, um sich auf die Gegner einzustellen und zu schauen, wie er sich fühlt und bewegt."

Federer-Comeback - es wird eine Herkulesaufgabe

Tatsächlich steht Federer vor einer Herkulesaufgabe. Sein bis dato letztes Match, eine Niederlage im Viertelfinale von Wimbledon gegen Hubert Hurkacz, liegt rund 14 Monate zurück.
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'I can't wait' - Corretja 'so excited' to see Federer back on court at Laver Cup

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Bei den French Open wenig Wochen zuvor stieg er vor dem Viertelfinale aus. Es sei "wichtig, dass ich auf meinen Körper höre und sicherstelle, dass ich mich auf meinem Weg der Genesung nicht zu schnell überfordere", gab der Routinier als Grund an.
Die Entscheidung brachte ihm damals einiges an Kritik ein. Bei den übrigen Wettbewerben, an denen Federer in der Saison 2021 teilnahm (Doha, Genf, Halle), scheiterte der Ausnahmespieler spätestens im zweiten Match.
Den Blick in den Rückspiegel kann sich Federer also sparen.

Federer: Eher Basel als Laver Cup

Nach vorne geschaut stehen die Chancen auf eine schmerzfreie Teilnahme im Hinblick auf die Swiss Indoors in Basel besser als beim Laver Cup, allein schon aufgrund des Zeitfaktors.
Das ATP-Turnier in der Heimatstadt dürfte für Federer ohnehin etwas wichtiger sein als der Laver Cup.
"Ich freue mich, wieder zuhause zu spielen", schrieb der Superstar bereits im April auf Facebook und auch beim Veranstalter ist man frohen Mutes. Federer trainiere "seit Wochen, will in London starten und nach Basel kommen", so Turnierdirektor Roger Brennwald.

Zverev schwärmt: "Weil Federer ein Künstler ist ..."

Einen interessanten Aspekt bringt Mischa Zverev bei Eurosport zur Sprache. "Was Serena Williams bei den US Open in New York erlebt hat, diese Liebe vom Publikum, wird Roger auf jedem Platz der Welt ebenfalls erleben", ist sich der 35-Jährige sicher.
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Roger Federer (li.) und Mischa Zverev (re.) 2013 beim ATP-Turnier in Halle

Fotocredit: Imago

"Wenn er gesund ist, wenn sein Knie hält, dann wird er wieder große Matches spielen. Und das nicht nur wie gegen mich einst beim 6:0, 6:0 in Halle, sondern auch gegen andere Spieler", scherzt Zverev.
Für ihn sei Federer "der beste Spieler aller Zeiten". Das liege nicht an den vielen Grand-Slam-Titeln, "sondern, weil er ein Künstler ist und so spielt, wie es kein anderer" könne. Genau das will Federer der Welt noch einmal zeigen. Die Frage ist nur: wann?
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US Open : Top 5 shot mens final

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