Lleyton Hewitt unterstützt Dominic Thiem im Streit um Spielerfonds

Der Australier Lleyton Hewitt hat in der Diskussion um die Spielerfonds das Wort ergriffen und sich auf die Seite von Dominic Thiem gestellt. "Das ganze Thema wurde aufgeblasen", erklärte Hewitt gegenüber "World Wide of Sport". "Ich kenne Dominic gut. Und was er im Grunde gesagt hat, war: 'Ich habe kein Problem, Geld an Organisationen zu spenden, die dieses wirklich brauchen'", sagte Hewitt.

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Der zweimalige Grand-Slam-Sieger ergänzte: "Er hat nur ein Problem mit Spielern, die Tag für Tag nicht 100 Prozent auf dem Platz geben und ihr Potenzial komplett ausnutzen."

Djokovic-Plan "nicht ausgereift"

Der von Novak Djokovic erdachte Plan, Geld für die Spieler auf den hinteren Rängen der Weltrangliste zu spenden, sei noch nicht ganz ausgereift, so Hewitt weiter.
"Ich schaue auf jemanden wie James Duckworth", sagte der Australier: "Er verdient im Moment kein Geld, er schreibt sogar Verluste. Und dennoch möchte die ATP, dass er möglicherweise 5000 oder 10.000 Dollar für Spieler außerhalb der Top 100 spendet."
Hewitts Landsmann Sam Groth sieht das Hauptproblem in der Verteilung der Preisgelder, besonders bei Grand-Slam-Turnieren. Die Einnahmen für die Sieger fielen zu hoch aus.
"Wenn man 500.000. Dollar vom Preisgeld bei den Männern und Frauen abziehen und verteilen würde, dann stünden da plötzlich über ein Jahr acht Millionen Dollar zur Verfügung", so Groth.
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