Madison Keys springt Aryna Sabalenka in der Preisgeld-Debatte zur Seite: "Wir werden boykottieren, falls nötig"
VonNiklas Bien
Publiziert 14/05/2026 um 17:45 GMT+2 Uhr
Im Zuge der Preisgeld-Debatte hatte Aryna Sabalenka zuletzt einen möglichen Grand-Slam-Boykott in den Raum geworfen. Wie Madison Keys nun im Gespräch mit der Nachrichtenagentur "AFP" erklärte, seien sich die meisten Topspieler einig, eins der Majors tatsächlich zu boykottieren, falls diese Eskalationsstufe nötig wird. Gleichzeitig betonte sie, zu hoffen, "dass es nicht so weit kommt".
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Quelle: Perform
Seit der Bekanntgabe der Preisgelder von Roland Garros hat die Debatte um die Höhe der Ausschüttungen bei Grand Slams wieder Fahrt aufgenommen. Einige Superstars schrieben ihre Sicht in einem offenen Brief nieder, Aryna Sabalenka sprach sogar von einem möglichen Boykott.
Auf die vehemente Herangehensweise der aktiven Profis hatte es verschiedene Reaktionen gegeben. Wie Madison Keys klarstellte, herrscht bei den Topspielern aber Einigkeit über das weitere Vorgehen.
"Ich halte es für sehr wichtig, dass die Spieler mehr Mitspracherecht haben, wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden, die sie betreffen", sagte die Australian-Open-Siegerin von 2025 im "AFP"-Interview.
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Alle Versuche, die Grand-Slam-Veranstalter an einen Tisch zu bekommen, seien bisher ins Leere gelaufen. Auch deshalb kämen jetzt härtere Maßnahmen infrage.
Keys: "Viele Spielerinnen bereit für den Boykott"
"Nun hat sich eine große Zahl von Spielerinnen zusammengeschlossen und sich darauf geeinigt, dass wir boykottieren werden, falls ein Boykott notwendig sein sollte", stellte Keys klar.
"Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt. Aber es ist toll zu sehen, dass so viele Spielerinnen, vor allem die jüngeren, so entschlossen sind, für alle Spielerinnen zu kämpfen", so die US-Amerikanerin weiter.

Madison Keys hat die Australian Open 2025 gewonnen
Fotocredit: AFP
Die 31-Jährige habe "das Gefühl, dass viele Spielerinnen" für einen Boykott bereit wären. "Ich glaube, das ist eine dieser Sachen, über die geredet wird, bis es tatsächlich passiert", sagte Keys.
Die einstige Nummer fünf war beim 1000er-Turnier in Rom bereits in der zweiten Runde gegen die Tschechin Nikola Bartunkova ausgeschieden. Um vor den French Open ihr Gefühl für den Sandplatz auf Grand-Slam-Niveau zu hieven, nimmt die Nummer 19 der Welt aktuell an der Trophée Clarins, einem Challenger in Paris teil.
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