Australian Open: Madison Keys Königin von Melbourne - Titelverteidigerin Aryna Sabalenka verpasst den Titel-Hattrick
Madison Keys hat ein extrem enges Finale der Australian Open 2025 in Melbourne mit 6:3, 2:6, 7:5 gegen Titelverteidigerin Aryna Sabalenka aus Belarus gewonnen. Die an Position 19 gesetzte US-Amerikanerin holte damit im zweiten Grand-Slam-Endspiel ihrer Laufbahn den ersten Major-Titel, während die Nummer eins der Weltrangliste den dritten Turniersieg beim Happy Slam in Serie knapp verpasste.
Finale: Keys entthront Melbourne-Königin Sabalenka - Highlights
Quelle: Eurosport
"Madison Keys hat das einfach mal verdient, sieben Jahre nach der Niederlage im Finale der US Open. Sie ist durch viele Höhen und Tiefen gegangen. Das sind die schönsten Geschichten, die der Sport schreibt", erklärte Eurosport-Experte Boris Becker.
Tatsächlich gelang es der 26-Jährigen, im 46. Grand-Slam-Wettbewerb ihren ersten Titel zu holen - länger musste in der Tennisgeschichte nur Flavia Pennetta (49), Goran Ivanisevic (48) und Marion Bartoli (47) warten.
Keys, als leichte Außenseiterin ins Match gestartet, legte den besseren Start hin.
Die US-Open-Finalistin von 2017 knöpfte der Titelverteidigerin das erste Spiel ab und ging kurz darauf mit 2:0 in Führung.
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Rittner und Becker analysieren Keys-Coup: "Beeindruckend"
Quelle: Eurosport
Sabalenka haderte vor allem mit dem Aufschlag, der extrem instabil war. Die Quittung: Die Nummer eins der Welt kassierte das Doppel-Break (1:4).
Keys erwischt Traumstart im Finale
"Keys ist sehr ruhig, ganz bei sich, sie feiert auch die guten Punkte nicht übermäßig. Sabalenka wirkt dagegen hektisch, scheint gar nicht zu wissen, wie ihr geschieht", zog Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner bei Eurosport eine erste Zwischenbilanz.
Keys sei "im Flow, schwebt quasi über den Platz und hat so ein Timing in jedem einzelnen Grundlinienschlag".
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Cleverer kann man nicht spielen: Sabalenka guckt Keys aus
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Allerdings vergab die US-Amerikanerin in der Folge zwei Satzbälle und kassierte das Break zum 5:3. Ein kleiner Betriebsunfall, denn Keys konterte, nahm der Favoritin das Service ab und sicherte sich nach 35 Minuten die Satzführung.
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Im zweiten Satz drehten sich die Kraftverhältnisse. Sabalenka kam immer besser zurecht, nahm Keys zweimal das Aufschlagspiel ab und zog ihrerseits auf 4:1 davon.
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Spektakuläre Rally im Finale: Keys überlistet Sabalenka
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"Madison ist nicht mehr so ruhig im Schlag, nicht mehr so konsequent", befand Rittner. So kam die Belarussin relativ problemlos zum Satzausgleich.
Keys nutzt den zweiten Matchball
Der dritte Satz entwickelte sich zum Krimi, beide Spielerinnen hielten ihr Service bis zum Stand von 5:5, ohne dabei eine Breakchance zuzulassen.
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"Sie geht voll drauf!" Keys verwandelt Matchball gegen Sabalenka
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Dann schlug Keys zu: Im zwölften Spiel erarbeitete sie sich bei 40:15 zwei Matchbälle und nutzte nach einer Spielzeit von 2:02 Stunden den zweiten.
Sabalenka gratuliert Keys: "Unglaubliches Tennis gespielt"
"Ich habe mir das schon so lange gewünscht", sagte Keys bei der Zeremonie mit dem Daphne Akhurst Memorial Cup in der Hand. "Ich habe hier in Melbourne mein erstes Grand-Slam-Halbfinale erreicht. Jetzt meinen ersten Grand-Slam-Titel am selben Ort zu gewinnen, bedeutet mir die ganze Welt", so die frischgebackene Championesse.
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Erster Grand-Slam-Titel! Keys erhält Australian-Open-Trophäe
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Sabalenka zeigte sich als fairer Verliererin und betonte, dass Keys den Triumph "wirklich verdient" habe. "Du hast wirklich hart gekämpft, um diese Trophäe zu bekommen, du hast unglaubliches Tennis gespielt, du hast es heute Abend geschafft."
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Sabalenka veräppelt Team nach Finale: "War euer Fehler, wie immer"
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