Als Beispiel nannte der Manager des Österreichers die harten Quarantäne-Maßnahmen in Australien, wo vor knapp einem Monat die Australian Open zu Ende gingen.
"Wenn es so wie in Australien ist, dass du wochenlang in Quarantäne gehst, damit du dann vor Publikum spielst und dann wird das wieder ausgeschlossen, dann hat das natürlich einen Effekt", erklärte Straka.
Die Spieler wüssten zwar "sehr genau, dass sie privilegiert sind, aber es ist Fakt, dass eine Bubble mental ein Wahnsinn ist".
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Es sollte daher auch verständlich sein, dass teilweise "der Ton in den sozialen Medien rauer" wurde.

Dominic Thiem wird "selbst noch Stellung nehmen"

Der Thiem-Manager erklärte: "Die ganze Diskussion und die steigende Aggressivität auch in den Postings hat damit zu tun, dass sie alle unzufrieden sind mit der Bubble-Situation."
Und weiter: "Dass viele Spieler öffentlich Kommentare abgeben, ist ihr gutes Recht, aber förderlich ist es nicht. Fakt ist, dass in Pandemiezeiten nicht mehr Geld da ist. Auch wenn die Spieler immer glauben, die Turniere verdienen so viel Geld."
Man sei bei der ATP stolz, dass in der aktuellen Lage überhaupt Turniere stattfinden können, meinte Straka, Mitglied des ATP-Boards of Directors.
In dem Interview äußerte sich der Österreicher auch zu den Fußproblemen von Thiem - einer der Gründe, weshalb der US-Open-Sieger zur Zeit pausiert und erst in die Satzplatzsaison einsteigen will. Straka sagte dazu aber lediglich: "Da wird er selbst noch Stellung nehmen. Der Fuß, glaube ich, ist ein geringeres Problem in der Situation."
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