ATP Melbourne: Nick Kyrgios sorgt in der 2. Runde gegen Harry Bourchier für nächsten Eklat
Pünktlich zu den Australian Open meldet sich Nick Kyrgios, der fast die komplette Vorsaison verpasst hatte, auf dem Court zurück - und wie. Nachdem sich der 25-Jährige bereits zum Auftakt des ATP-Turniers in Melbourne mit Schiedsrichter Adel Nour angelegt hatte, sorgte er auch in der 2. Runde für einen Eklat. Der Australier weigerte sich, aufgrund einer Verwarnung wegen Zeitspiels weiterzuspielen.
Nick Kyrgios (rechts) im Disput mit Schiedsrichter Nacho Forcadell
Fotocredit: Getty Images
Fünf Tage vor Beginn der Australian Open in Melbourne kommt Nick Kyrgios immer besser in Schwung.
Nachdem er zum Auftakt des ATP-Turniers Murray River Open am Dienstag Alexandre Muller (Frankreich) 6:3, 4:6, 7:6 (7:4) bezwungen hatte, setzte er sich in Runde zwei gegen Landsmann Harry Bourchier 6:2, 7:6 (8:6) durch.
Jedoch rückte das Ergebnis aufgrund eines vorausgegangenen Eklats an jenem Tag fast in den Hintergrund.
Als der 25-Jährige beim Stand von 5:5 mit dem Service an der Reihe war, sprang die Shot Clock im Hintergrund auf null, weshalb er von Schiedsrichter Nacho Forcadell mit einer Verwarnung wegen Zeitspiels versehen wurde - zum Unverständnis von Kyrgios.
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'I’m not playing!' – Kyrgios walks off after time violation
Quelle: Eurosport
Kyrgios weigert sich weiterzuspielen
"Ich spiele nicht weiter", schimpfte Kyrgios und setzte sich wütend auf seine Bank. Der Australier weigerte sich, auf den Court zurückzukehren, bis sich der entsprechende Supervisor der Sache annehmen werde.
Doch auch dieser konnte den extrovertierten Tennis-Star zunächst nicht beruhigen.
"Im Tennis geht es nicht um ihn (Schiedsrichter Forcadell; Anm. d. Red.)", legte Kyrgios nach und ergänzte: "Er ist extra hier, um den ganzen Sch*** reibungslos ablaufen zu lassen, also warum macht er das?"
Kyrgios macht Einzug in dritte Runde perfekt
Erst nachdem Kyrgios Gewissheit hatte, dass er aufgrund seines Fehlverhaltens nicht zur Kasse gebeten werde, willigte er ein weiterzuspielen.
"Ich habe genug Geld an diese Erdnüsse verloren", rief der Unruhestifter Gegner Bourchier zu.
Nachdem sich die Gemüter wieder ein wenig beruhigt hatten, machte Kyrgios schließlich im Tiebreak des zweiten Satzes den Einzug in die dritte Runde perfekt.
Bereits in seinem Erstrundenmatch gegen den Franzosen Muller war das australische Enfant terrible mit Stuhlschiedsrichter Adel Nour aufgrund fehlender Bälle aneinandergeraten.
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"Wessen Job ist es?" Kyrgios ärgert sich über Schiedsrichter
Quelle: Eurosport
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