US Open: Mixed Doubles Championship mit Djokovic, Sabalenka, Alcaraz und Zverev - das sind die Regeln des neuen Formats

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Der Wettbewerb hat noch nicht einmal begonnen, da steht er schon heftig in der Kritik. Bei den US Open treten zahlreiche Stars im gemischten Doppel-Wettbewerb an. Dabei läufen die Spiele im Best-of-three-Format ab, jeder Satz besteht aus vier Spielen. Entscheidend für die Qualifikation für den Wettbewerb sind die kombinierten Einzel-Ranglisten der Spieler. Wie der Wettbewerb funktioniert.

Aryna Sabalenka und Novak Djokovic treten bei den US Open im Mixed an

Fotocredit: Getty Images

Der Mixed-Wettbewerb bei den US Open - die sogenannte Mixed Doubles Championship - läuft komplett anders ab als die gewohnten Einzel- und Doppel-Wettbewerbe bei Grand-Slam-Turnieren.
Die Partien finden vom 24. bis 26. August statt, also in der Qualifikationswoche für das Hauptturnier. Alleine diese Vorverlegung und Verkürzung des Events stieß einigen Doppel-Profis sauer auf.
Laura Siegemund sprach von einem "Show-Event", Kristina Mladenovic forderte die Veranstalter mit einer guten Portion Sarkasmus auf, das neue Format doch bitte "nicht Grand Slam" zu nennen.
Doch wie genau läuft die umstrittene Mixed Doubles Championship ab, wie sehen die Regeln und das Format aus? Wir schauen auf die Fakten:

Sätze kürzer und No-Ad-System

Die Matches finden im Best-of-three-Modus statt, wobei jeder Satz nur bis vier statt sechs geht. Bei Einstand wird nach dem No-Ad-System gespielt, der Gewinner des nächsten Punktes holt also das Spiel.
Bei einem Gleichstand im Satz von 4:4 folgt ein Zehn-Punkte-Tiebreak, bei dem es mindestens zwei Punkte Vorsprung braucht, um den Durchgang mit 5:4 für sich zu verbuchen.
Einzig im Finale werden sechs statt vier Spiele gespielt, das No-Ad-System bleibt aber bestehen. Steht es 1:1 in den Sätzen, entscheidet auch im Endspiel ein Match-Tiebreak bis zehn.

16 Teams, Millionen-Preisgeld und viele Stars

Das Hauptfeld beginnt mit 16 Mixed-Doppeln im Achtelfinale. Sechs Teams haben sich über die Weltranglisten-Positionen der beiden Profis im Einzel qualifiziert, acht Duos erhielten vom Veranstalter eine Wildcard.
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Aryna Sabalenka und Novak Djokovic treten bei den US Open im Mixed an

Fotocredit: Getty Images

Die übrigen beiden Startplätze wurden über die Qualifikation vergeben, in der acht Mixed-Doppel im K.o.-System antraten.
Durch die neuen Regularien, das kurze Format und die Terminierung hofften die Veranstalter auf die Zusage vieler Stars - mit Erfolg.
So bilden Novak Djokovic und Aryna Sabalenka ein Duo, Carlos Alcaraz tritt mit Serena Williams an, Alexander Zverev spielt mit der US-Amerikanerin Taylor Townsend.
Das Preisgeld für das Sieger-Duo beträgt eine Million US-Dollar.

Kritische Reaktionen auf Mixed Doubles Championship

Während sich die Veranstalter über die große mediale Aufmerksamkeit und die guten Zuschauerzahlen schon bei der Event-Premiere vor einem Jahr freuen, kommt aus dem Kreis der Doppel-Profis teils heftige Kritik.
DTB-Star Laura Siegemund monierte etwa, dass ein "ernsthafter Wettbewerb" zu einem ”kurzen Show-Event" degradiert worden sei. Deutlich wurde die frühere französische Topspielerin Alizé Cornet. "Hier geht es wirklich nur darum, Geld zu verdienen", ätzte die 36-Jährige.
Bei einigen Stars ist die Vorfreude indes groß: "Das wird so viel Spaß machen. Ich freue mich riesig", sagte die Weltranglistenerste Sabalenka, die mit Kumpel Djokovic antritt und verriet: "Er hat mich angefleht, mit ihm zu spielen."
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Quelle: SNTV


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