Nadal äußert sich zum Grand-Slam-Rekord-Rennen mit Federer

Rafael Nadal ist mit seinem 13. Titel bei den French Open bei der Gesamtzahl der Grand-Slam-Erfolge mit Roger Federer (20) gleichgezogen. Im Gespräch mit der "AS" wurde der Spanier daher gefragt, ob er nun der beste Spieler aller Zeiten sei. Nadal erklärte daraufhin: "Das ist diskutierbar. Die Statistiken müssen von Fachleuten ausgewertet werden. Ehrlich gesagt spielt es für mich keine Rolle."

Fotocredit: Getty Images

Er sei mit seiner Karriere mehr als glücklich, betonte Nadal. "Dennoch bin ich am heutigen Tag einer der beiden Besten. Aber wir werden sehen, was mit Novak (Djokovic, Anm. d. Red.) passiert oder mit Roger, wenn er zurückkommt. Oder auch mit mir", sagte der 34-Jährige.
Erst wenn alle drei ihre Karrieren beendet hätten, könne man anhand der Zahlen und Titel "eine klare Entscheidung treffen", ist Nadal überzeugt. Er selbst hat im Hinblick auf die Zukunft weiter große Ziele.
"Ich weiß nicht, was noch auf mich wartet. Aber es geht darum immer weiterzumachen, denn wenn man nicht mehr motiviert ist, sollte man sich etwas anderes suchen. Solange ich den Enthusiasmus für das Tennis behalte, werde ich mich jeden Tag antreiben", stellte der frischgebackene Roland-Garros-Sieger klar.
Auch die Aufregung um seinen 20. Majortitel kann Nadal nachvollziehen. "Es wurde schon lange darüber geredet und ich verstehe das, denn es wurde ein Rekord eingestellt, der sehr schwer zu erreichen schien", meinte der Spanier. Aktuell liegen Nadal und Federer mit jeweils 20 Titeln an der Spitze der ewigen Bestenliste. Djokovic ist aber nur wenige Siege (17) hinter den beiden.

Rafael Nadal schwärmt von Beziehung zu Roger Federer

Über seine besondere Beziehung zu dem Schweizer sprach der 34-Jährige auch noch. Federer gratulierte seinem langjährigen Konkurrenten schließlich als einer der Ersten nach Nadals Titelgewinn am Sonntag.
"Wir haben eine sehr gute Beziehung und auch eine sehr hohe Wertschätzung füreinander. WIr haben wahrscheinlich die meisten wichtigen Momente unserer Karrieren geteilt, weil wir dabei gegeneinander gespielt haben", erklärte der Spanier.
Nadal fügte zudem an: "Es wurde eine Rivalität geschaffen, die weit über das Tennis hinausgeht. Wir schätzen und achten das auf eine besondere Weise. Sich ihm nun bei 20 Titeln anzuschließen, bedeutet eine Menge. Es ist eine Ehre und etwas sehr Schönes."
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Besseres Handy? Nadals lustiger Vergleich in der Rekordjagd

Quelle: Perform

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