Nick Kyrgios kritisiert Jannik Sinner nach der Wiedereinstellung von Umberto Ferrari: "Wir wurden ausgetrickst"
Publiziert 25/07/2025 um 14:56 GMT+2 Uhr
Wimbledon-Champion Jannik Sinner muss sich Kritik dafür gefallen lassen, seinen ehemaligen Fitnesstrainer Umberto Ferrara zurück in seinen Betreuerstab geholt zu haben. Nick Kyrgios und Ex-Profi Paul McNamee fanden bei "X" deutliche Worte für die brisante Personalentscheidung. "We have been played", oder zu Deutsch: "Wir wurden ausgetrickst, Ladies und Gentlemen", schrieb der Australier.
Nick Kyrgios
Fotocredit: Getty Images
Nach dem Bekanntwerden seiner positiven Dopingtests im vergangenen Jahr hatte sich Sinner von Ferrara ebenso getrennt wie von Physiotherapeut Giacomo Naldi.
Laut Ermittlungen der International Tennis Integrity Agency (ITIA) sei das verbotene Steroid Clostebol durch ein von Naldi benutztes Spray in Sinners Körper gelangt.
Das Spray soll von Ferrara gekauft und empfohlen worden sein - allerdings habe er es für den Eigengebrauch erworben.
Auch der ehemalige Grand-Slam-Sieger im Doppel, Paul McNamee, zeigte sich von Sinners Entscheidung überrascht. "Dass Jannik Sinner Umberto Ferrara wieder eingestellt hat, gehört wohl zu den erstaunlichsten PR-Entscheidungen in der Tennisgeschichte", schrieb McNamee auf "X".
Als Superstar und Nummer eins des ATP-Rankings könne sich Sinner "jeden auf der Welt leisten. Warum nur, Jannik, warum?", stellte McNamee die rhetorische Frage nach der Sinnhaftigkeit der Personalie.
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