Nick Kyrgios unterstützt Klagen der Spielergewerkschaft PTPA gegen ATP, WTA und ITF: "Die Dinge mussten sich ändern"

Nick Kyrgios gehört zu den namhaftesten Unterstützern der Spielergewerkschaft PTPA. Die Klagen, die nun unter anderem gegen die ATP, WTA und den Weltverband (ITF) eingereicht wurden, werden vom Australier daher befürwortet. "Ich weiß, dass ich und viele andere Spieler mit den Strukturen und allem, was im Tennis vor sich geht, nicht zufrieden sind", erklärte Kyrgios im Interview mit "Sky Sports".

Nick Kyrgios unterstützt die Klagen der Spielergewerkschaft PTPA

Fotocredit: Getty Images

Gemeinsam mit Vasek Pospisil und Novak Djokovic, die die Spielergewerkschaft vor fünf Jahren mitgegründet hatten, habe er "etwas für die Zukunft des Tennis tun" wollen: "Es ist ein besonderer Moment für den Tennissport, die Dinge mussten sich ändern, und es ist ein großer Tag für das Tennis."
Am Dienstag hatte die Professional Tennis Player Association (PTPA) in den USA, Großbritannien und der Europäischen Union mehrere Klagen gegen die Dach-Verbände im Tennis eingereicht. Es gebe ein "korruptes, illegales und missbräuchliches System", so der Vorwurf.
Der 29-Jährige meinte mit Blick auf die Forderungen der Gewerkschaft: "Wir sind die einzige Sportart der Welt, die keine Spielervereinigung hat. Das war das erste Ziel der PTPA: den Spielern Gehör zu verschaffen. Wir werden aber nicht gehört."
Die ATP habe beispielsweise "so viel Macht und muss niemandem etwas zeigen, aber hoffentlich werden sich die Dinge jetzt ändern. Sie werden Dinge zeigen müssen und wie diese funktionieren." Man werde endlich erkennen können, dass einiges "seit vielen Jahren nicht mehr richtig gemacht" werde.
Auch finanziell muss sich aus Sicht von Kyrgios etwas für viele Profis ändern, besonders jenseits der Top 100. "Ich glaube nicht, dass die Spieler wirklich zufrieden mit dem sind, was sie auf der Tour im Vergleich zu anderen Sportarten verdienen", so der Australier.
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Krygios mit starker Bilanz in Miami - es liegt wohl am Nachtleben

Quelle: Perform


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