Wimbledon 2026 - Nick Kyrgios flucht offenbar bei Doppel-Aus mit Alexander Bublik: "Regeln sind total bescheuert"

Nick Kyrgios spielte am Donnerstag erstmals seit 2022, als er in Wimbledon im Finale Novak Djokovic unterlegen war, auf dem heiligen Rasen an der Church Road. Im Doppel erhielt der Australier gemeinsam mit Alexander Bublik eine Wildcard. Im Erstrundenmatch gegen das an Position sechs gesetzte Top-Duo Marcelo Arevalo/Mate Pavic wurde Kyrgios dann seinem Ruf als Tennis-Bad-Boy gerecht.

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Quelle: Eurosport

Nachdem das kasachisch-australische Doppel den ersten Satz 3:6 verloren hatte, gab Kyrgios das erste Aufschlagspiel im zweiten Durchgang ebenfalls ab.
Auf dem Weg zur Bank kommentierte der 31-Jährige den unglücklichen Spielverlauf und fluchte offenbar ("Ich bin so verflucht müde"). Dies veranlasste Stuhlschiedsrichter Manuel Absolu dazu, Kyrgios zu verwarnen.
Der ehemalige Topspieler, der in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wurde, blieb davon allerdings unbeeindruckt.
Er kommentierte in typischer Kyrgios-Manier: "Ganz ehrlich, an diesem Punkt könnt ihr mir ruhig eine Geldstrafe auferlegen, mir ist das wirklich völlig egal." Es sei ihm sogar "scheißegal", betonte der Australier: "Diese ganzen Regeln sind sowieso total bescheuert."

Kyrgios in Wimbledon bereits mit Geldstrafe belegt

Auch den zweiten Satz verloren Kyrgios und Bublik - mit 3:6, 4:6 schieden die beiden gegen die Doppelspezialisten Arevalo/Pavic aus. Im Einzel hatte der Wimbledon-Finalist von 2022 keine Wildcard erhalten.
Durch das Aus im Doppel endet der Rasenklassiker für Kyrgios damit schon früh. In der Vergangenheit war der Australier in Wimbledon schon wiederholt mit Geldstrafen belegt worden.
Bei seinem letzten Auftritt 2022 musste Kyrios unter anderem wegen Fluchens knapp 17.000 Euro bezahlen.

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