Tennis-Superstar Novak Djokovic beendet langjährige Zusammenarbeit mit Erfolgstrainer Goran Ivanisevic

Novak Djokovic und sein langjähriger Trainer Goran Ivanisevic haben ihre Zusammenarbeit beendet. Das teilte der serbische Weltranglistenerste am Mittwochvormittag bei Instagram mit. "Goran und ich haben vor ein paar Tagen beschlossen, nicht mehr zusammenzuarbeiten", erklärte Djokovic. Seit 2018 war Ivanisevic Trainer im Team des 24-maligen Grand-Slam-Turniersiegers.

Djokovic: "Mein Level war wirklich, wirklich schlecht"

Quelle: SNTV

In dem Beitrag auf Social Media blickte Djokovic auch auf die Anfänge zurück: "Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich Goran einlud, Teil meines Teams zu werden. Es war im Jahr 2018 und Marian (Vajda, ehemaliger Trainer von Djokovic, Anm. d. Red.) und ich waren auf der Suche nach Innovationen und einem Aufschlagzauber für unser Duo."
Mit Ivanisevic sei dann nicht nur ein verbesserter Aufschlag gekommen, "sondern auch jede Menge Lachen, Spaß, Jahresendplatzierungen als Nummer eins, Rekorde und zwölf weitere Grand-Slam-Titel", so Djokovic.
"Unsere Chemie auf dem Platz hatte ihre Höhen und Tiefen, aber unsere Freundschaft war immer grundsolide", berichtete der Serbe von seinem langjährigen Weggefährten: "Ich kann sogar mit Stolz sagen (ich bin mir nicht sicher, ob er es auch ist), dass wir nicht nur gemeinsam Turniere gewonnen haben, sondern auch einen Nebenkampf in Parchisi (Brettspiel, Anm. d. Red.) ausgetragen haben."
"Šefinjo, danke für alles, mein Freund. Ich liebe dich", meinte Djokovic abschließend. Seit Vajdas Abschied, der den Serben zwischen 2006 und 2021 trainiert hatte, führte Ivanisevic das Trainerteam an. Wer ab sofort dessen Rolle übernimmt, ließ Djokovic offen.

Durchwachsener Jahresbeginn für Djokovic

Bis zuletzt hatte der Wimbledonsieger von 2001 den Serben bei Turnieren begleitet. Etwa auch zu Jahresbeginn bei den Australian Open, als Djokovic im Halbfinale gegen den späteren Sieger Jannik Sinner verlor.
Beim Masters in Indian Wells scheiterte er zuletzt überraschend in der dritten Runde an dem Weltranglisten-123. Luca Nardi aus Italien. Auf das Masters in Miami verzichtete Djokovic in der Folge und begründete seine Absage damit, "seine privaten und beruflichen Pläne ausbalancieren" zu müssen.
(mit SID)
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Quelle: Eurosport

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