Wimbledon: Novak Djokovic macht nach Fünfstunden-Thriller Halbfinale gegen Titelverteidiger Jannik Sinner perfekt

Novak Djokovic hat in Wimbledon das Traum-Halbfinale gegen Titelverteidiger Jannik Sinner perfekt gemacht. Der Superstar setzte sich im längsten Viertelfinale der Turniergeschichte nach 5:15 Stunden mit 7:6 (12:10), 3:6, 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (10:4) gegen Félix Auger-Aliassime durch. Sinner hatte zuvor den Lauf von Jan-Lennard Struff beendet und den Warsteiner mit 7:5, 7:6 (7:4), 6:3 geschlagen.

Highlights: "Fery"-Tale vor Federers Augen

Quelle: SNTV

"Mit meinem Schläger und viel Herz" habe er es geschafft, weiterzukommen, erklärte Novak Djokovic im On-Court-Interview. "Die Partie hätte zugunsten für jeden für uns im Tiebreak des fünften Satzes ausgehen können. Ich bin glücklich, dass ich gewonnen habe. Das war eines der besten Matches, bei dem ich in meiner Karriere auf diesem Court dabei war", so der siebenmalige Wimbledon-Champion.
Die Partie zwischen Djokovic und Auger-Aliassime begann offen, der erste Satz endete mit einem Tiebreak-Krimi. In der Folge wechselte das Momentum hin und her, bis Novak Djokovic im vierten Durchgang zwischenzeitlich den Druck erhöhte.
Der 39-Jährige holte die ersten acht Punkte des Satzes und ging dank des frühen Breaks 2:0 in Führung. "Novak ist jetzt voll da", lobte "Prime"-Experte Mischa Zverev den Rekord-Grand-Slam-Champion.
Und Auger-Aliassime? Schlug wie aus dem Nichts zurück, holte seinerseits drei Spiele in Serie. Beide Kontrahenten waren nun wieder auf Augenhöhe, was den zweiten Tiebreak zur Folge hatte.
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Novak Djokovic in Wimbledon

Fotocredit: Getty Images

Auger-Aliassime war in dieser Phase der bessere Mann, ging mit 4:2 in Führung und schaffte kurz darauf mit 7:4 den Satzausgleich.

Djokovic gewinnt längstes Wimbledon-Viertelfinale der Historie

Der fünfte Satz entwickelte sich zum Nervenspiel, beide Kontrahenten hielten ihren Aufschlag. Das Duell bekam das dramatischste Ende, das der Tennissport bereithält: den Match-Tiebreak.
Dabei behielt Djokovic nach einer Gesamtspielzeit von 5:15 Stunden mit 10:4 die Oberhand. Es sei "unglaublich", wie der 24-malige Grand-Slam-Turniersieger diesen Match-Tiebreak gespielt habe, befand "Prime"-Expertin Andrea Petkovic. "Das war Wille pur." Djokovic habe praktisch keinen Fehler gemacht.
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Novak Djokovic zeigte im Wimbledon-Viertelfinale eine Weltklasse-Leistung

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Es war das längste Viertelfinale der Wimbledon-Geschichte, das Match dauerte noch mal drei Minuten länger als der Fünfsatzsieg von Rainer Schüttler gegen Arnaud Clément in der Runde der besten acht vor 18 Jahren.

Djokovic übertrifft Federer-Bestmarke

Mit dem achten Halbfinale im All England Club hintereinander schnappte sich Djokovic auch die nächste alleinige Bestmarke von Roger Federer, der von 2003 bis 2009 siebenmal in Folge das Halbfinale erreichte hatte.
Mit seinem Erfolg im Viertelfinale gegen den russischen Qualifikanten Roman Safiullin hatte Djokovic bereits seinen 106. Sieg in Wimbledon gefeiert und die Schweizer Tennisikone auf Platz zwei im Männer-Einzel verdrängt. Sollte sich Djokovic seinen achten Titel holen, würde er an der Spitze mit Federer gleichziehen.
In seinem 15. Halbfinale im Londoner Südwesten wartet auf Djokovic am Freitag nun wie im Vorjahr Sinner, der zuvor Jan-Lennard Struff geschlagen hatte.
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(mit SID)
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Djokovic hält Druck stand in Runde drei - Sabalenka stoppt Ostapenko

Quelle: SNTV


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