Novak Djokovic: Boris Becker, Roger Federer und Marian Vajda Kandidaten für die Trainer-Nachfolge von Goran Ivanisevic
Novak Djokovic und Coach Goran Ivanisevic haben mit ihrer Entscheidung, die Zusammenarbeit zu beenden, für Erstaunen gesorgt - schließlich feierte das Duo gemeinsam große Erfolge. Die neue Situation wirft natürlich die Frage auf, wer den Rekord-Grand-Slam-Champion künftig trainieren wird. Während Djokovic zugab, "keine klare Vorstellung" zu haben, kursieren bereits prominente Namen.
Djokovic: "Mein Level war wirklich, wirklich schlecht"
Quelle: SNTV
Roger Federer, Boris Becker, Marián Vajda oder vielleicht Nenad Zimonjic?
Es ist ein illustrer Kreis an Kandidaten, der die Spekulationen um die Nachfolge von Goran Ivansevic im Team von Novak Djokovic befeuert. Freilich sind nicht alle Namen gleichermaßen ernst gemeint.
Bei Federer handelt es sich (vorerst) nur um einen spannenden Gedanken. Allerdings kenne die Tennis-Ikone aus der Schweiz das Spiel des Serben "besser als jeder andere", erklärte 2016-Olympiasiegerin Mónica Puig im "Tennis Channel".
Vor der Sendung habe man schon gescherzt, dass Federer ja derzeit nichts zu tun und infolgedessen Zeit haben müsste. "Beide haben während ihrer Karriere so viel gemeinsam erlebt. Es könnte passen", sagte Puig im launigen Plauderton.
Roddick denkt an alte(n) Bekannte(n)
Tatsächlich bestritten Djokovic und Federer 50 Matches gegeneinander, 27 Mal ging der Serbe als Sieger vom Platz. Dennoch ist eine Zusammenarbeit nur sehr schwer vorstellbar.
Der einstige US-Open-Sieger Andy Roddick denkt in eine andere Richtung. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mit bald 37 Jahren in ein komplett neues Szenario geht. Mein Instinkt sagt mir, dass er eine Variante wählt, die er kennt. Ich wäre sehr überrascht, wenn er sechs bis acht Wochen vor Roland-Garros mit jemand komplett Neuem zusammenarbeitet", so der 41-Jährige gegenüber dem "Tennis Channel".
Daher sei er "nicht geschockt, wenn Boris Becker im Gespräch wäre", wenngleich dies eine "pure Spekulation" seinerseits sei, betonte Roddick. Becker, der als TV-Experte für Eurosport arbeitet und im Februar seine Zusammenarbeit mit Holger Rune beendete, coachte Djokovic sehr erfolgreich von 2013 bis 2016 zu sechs Grand-Slam-Titeln.
Roddick hält auch Vajda für denkbar
Djokovic höre "nur auf die Meinung einer bestimmten Zahl von Menschen", die über entsprechende Meriten verfügen. "Das ist der Grund, warum er mit Becker oder Goran gearbeitet hat. Mit Leuten, die diese Situationen kennen", erläuterte Roddick.
Es könne aber auch so kommen, wie es bei Djokovic fast schon Tradition sei. "Am Ende läuft es vielleicht wieder auf Marian Vajda hinaus. Das war schon ein paar Mal der Fall", sagte der US-Open-Champion von 2003.
Vajda war 2006 erstmals Teil der Entourage von Djokovic und mit Unterbrechung stets an der Seite des Rekord-Grand-Slam-Champion-Gewinners. Letztmals arbeitete der Slowake im März 2022 mit dem Superstar zusammen.
Übernimmt Zimonjic bei Djokovic?
Eine andere Option könnte Nenad Zimonjic sein. Der 47-Jährige gewann während seiner Laufbahn drei Grand-Slam-Titel im Doppel und fünf im Mixed.
Nach Informationen des niederländischen "Telegraf" trainierte Djokovic dieser Tage in Belgrad zusammen mit Zimonjic auf Sand, um sich auf das nächste Ziel, das ATP Masters in Monte-Carlo, vorzubereiten.
Gut möglich, dass serbische Landsmann mit von der Partie ist - ob nun als Interimslösung oder dauerhaftes Mitglied des Teams.
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Quelle: Eurosport
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