Novak Djokovic plant wohl Karriere bis mindestens 2027 fortzusetzen: Laut Mark Knowles "keine Anzeichen, dass er ans Aufhören denkt"

Novak Djokovic denkt trotz seines Alters offenbar nicht an ein baldiges Karriereende. Nach Angaben des ehemaligen Doppel-Weltranglistenersten und Coaches Mark Knowles will der Serbe auch in den Jahren 2026 und 2027 noch auf der ATP-Tour antreten. Djokovic feierte im Mai seinen 38. Geburtstag und gewann kurz darauf beim Turnier in Genf seinen insgesamt 100. ATP-Einzeltitel.

Novak Djokovic bekommt die Anerkennung der Fans

Fotocredit: Getty Images

Knowles erklärte im Podcast "Inside-In" des Tennis Channel, Djokovic habe weiterhin große Ziele: "Von dem, was ich höre, will Novak auch 2026 und 2027 noch spielen. Es gibt keine Anzeichen, dass er ans Aufhören denkt. Er liebt die Herausforderung und glaubt weiter an sich."
Der frühere Coach von Jessica Pegula erwartet, dass Djokovic seine Kräfte vor allem für die ganz großen Turniere bündelt.
"Er fokussiert sich klar auf die Majors und das Ziel, Grand Slam Nummer 25 zu holen. Viel mehr sollte man außerhalb dieser Highlights nicht erwarten", erklärte er.

"Wollen die ganz Großen für immer spielen sehen"

Knowles betonte zudem, wie wichtig es für die Tennis-Fans sei, Djokovic weiter auf dem Court verfolgen zu können: "Zum Glück für uns können wir ihn spielen sehen." Demnach wolle man "die ganz Großen" unserer Zeit "für immer spielen sehen".
Laut Knowles fordere Djokovic "Vater Zeit heraus. Niemand hat ihn jemals besiegt. Er kommt ihm sehr nahe. Er kämpft gegen ihn."
Auch in dieser Saison erreichte der 24-malige Grand-Slam-Champion bei allen vier Grand-Slam-Turnieren das Halbfinale, blieb dort jedoch ohne Satzgewinn. Bei den Australian Open musste er gegen Alexander Zverev verletzungsbedingt aufgeben, während er in Roland Garros und Wimbledon an Jannik Sinner und bei den US Open an Carlos Alcaraz scheiterte.
Nach der Niederlage in New York zeigte sich Djokovic selbstkritisch: Es werde in Zukunft sehr schwierig sein, Sinner und Alcaraz bei Grand-Slam-Turnieren über Best-of-Five-Matches zu besiegen. In Best-of-Three-Duellen sehe er seine Chancen hingegen besser.
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Quelle: Perform


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