Novak Djokovic verzichtet auf Davis-Cup-Teilnahme und lässt weitere Zukunftsplanung offen: "Die Grand-Slam-Saison..."
Publiziert 18/09/2025 um 11:17 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic wird weder für Serbien im Davis Cup noch beim Laver Cup in San Francisco (19.–21. September) antreten. "Ich plane sicher, in Athen zu spielen. Alles andere ist noch ein Fragezeichen", erklärte er der Superstar zu seinen aktuellen Plänen. Das ATP-250-Turnier in der griechischen Hauptstadt, das den früheren Standort Belgrad ersetzt, beginnt am 2. November auf Indoor-Hartplatz.
Emotionaler Moment: Verabschiedet sich Djokovic hier von den French Open?
Quelle: Eurosport
"Die Grand-Slam-Saison … nicht, dass ich sagen will, ich werde Grand Slams auslassen. Ich will immer noch eine volle Saison spielen", betonte der 38-Jährige. Seit geraumer Zeit betont Djokovic, dass er seine Kräfte vor allem für die vier Majors bündeln will. 2025 blieb ihm jedoch der ersehnte 25. Titel verwehrt.
Bei den Australian Open musste er gegen Alexander Zverev verletzt aufgeben, in Roland-Garros und Wimbledon scheiterte er jeweils deutlich an Jannik Sinner, ehe ihn in New York Carlos Alcaraz in drei Sätzen stoppte.
Der Serbe räumte ein, dass die physische Belastung über fünf Sätze hinweg immer schwerer zu bewältigen sei, auch wenn er nach wie vor an einem 25. Major-Titel arbeitet, der ihn allein an die Spitze der Rekordliste katapultieren würde.
Auch deshalb denkt er über eine Anpassung seines Programms nach. "Ich sehe meine Chancen eher in Best-of-Three, in einwöchigen Turnieren oder bei Masters-Events. Dort hast du fast zwei Wochen mit ein paar Tagen Pause zwischen den Spielen. Das könnte mir in den direkten Duellen helfen."
Djokovic könnte beim Masters in Paris dabei sein
Damit deutete er an, dass ein Start beim Masters in Paris Ende Oktober wahrscheinlich ist – auch mit Blick auf die ATP Finals in Turin, für die er derzeit auf Kurs ist.
Und möglicherweise verschiebt sich der Fokus ohnehin: Mit aktuell 100 Titeln könnte Djokovic nicht nur Roger Federer (103), sondern sogar Jimmy Connors’ Rekordmarke von 109 Turniersiegen jagen.
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Quelle: Eurosport
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