"Olympia noch realistisch"

Deutschlands verletzter Tennisstar Andrea Petkovic hat die Hoffnung auf einen Start bei den Olympischen Spielen in London noch längst nicht aufgegeben. "Ich glaube, Olympia ist noch realistisch", sagte die auf den 18. Platz der Weltrangliste abgerutsche Darmstädterin.

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Deutschlands verletzter Tennisstar Andrea Petkovic hat die Hoffnung auf einen Start bei den Olympischen Spielen in London noch nicht aufgegeben. "Ich glaube, Olympia ist noch realistisch", sagte die auf den 18. Platz der Weltrangliste abgerutsche Darmstädterin. Allerdings will die 24-Jährige nach zwei schweren Verletzungen in diesem Jahr kein Risiko gehen: "Obwohl das mein größter Traum ist, werde ich dort nicht unter allen Umständen spielen."
"Ein bis zwei Wochen vorher muss ich unter Wettkampfbedingungen trainieren können", fügte sie hinzu. Sonst sei ein Start nicht sinnvoll und das Risiko einer neuen Verletzung zu groß. Zumal das olympische Turnier auf Rasen ausgetragen werde: "Rasen ist schwieriger als Sand - man rutscht mehr weg."
Von einer Verletzung in die nächste
Petkovic hatte sich Ende April beim WTA-Turnier in Stuttgart einen zweifachen Bänderriss im rechten Fuß zugezogen und musste daraufhin bereits die French Open und Wimbledon absagen. Dabei hatte sie sich gerade erst von einem seltenen Ermüdungsbruch im Rücken erholt, den sie sich im Januar kurz vor den Australian Open zugezogen hatte. Am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres konnte "Petko" deshalb ebenfalls nicht teilnehmen.
Nach ihrer Sprunggelenks-OP absolviert Petkovic derzeit in Darmstadt und Offenbach ein Reha- und Aufbautraining. Zunächst sei die Wunde nur langsam verheilt. Mittlerweile sieht die Hessin aber Fortschritte und steht für erste Schlagübungen auf dem Platz. "Diese Woche bin ich schon sehr optimistisch."
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