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Serena-Coach übt harsche Kritik an Zverev: "So gewinnt er keinen Grand Slam"

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Alexander Zverev verliert gegen Stefanos Tsitsipas

Fotocredit: Getty Images

VonTobias Laure
03/12/2019 Am 07:52 | Update 03/12/2019 Am 07:52

Alexander Zverev gehört die Zukunft im Tennis, das gilt als Konsens unter Trainern und Experten. Nummer eins der Welt und Grand-Slam-Erfolge? Nur eine Frage der Zeit, heißt es oft. Einer mag allerdings nicht einstimmen in die Lobeshyhmen auf Zverev: Patrick Mouratoglou. Zverev werde mit seinem Spiel "irgendwann die Grenze erreichen", so der Coach von Serena Williams bei "Spiegel Online".

Alexander Zverev hat bereits eine Menge erreicht mit seinen 22 Jahren. Drei Masters-Titel heimste er schon ein, 2018 gewann er die ATP Finals, im Jahr zuvor kletterte bis auf Rang drei in der Weltrangliste.

Mouratoglou erkennt die Erfolge Zverevs zwar an, sieht den aktuellen Weltranglistensiebten aber nicht zwingend auf dem Weg nach ganz oben:

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Er ist im Ranking schnell geklettert dank seiner Qualitäten. Aber in dieser Zeit hat er keine anderen Dinge entwickelt, die notwendig sind, um einen Grand Slam zu gewinnen.

Tatsächlich wartet Zverev auf Grand-Slam-Niveau noch auf seinen Durchbruch. Als bestes Ergebnis hat er zwei Viertelfinal-Teilnahmen bei den French Open zu Buche stehen. "Man gewinnt keinen Grand-Slam-Titel mit seiner Art des Tennis", moniert Mouratoglou. Zverev habe "eine tolle Basis" und bewege sich "unglaublich gut". Er sei "supersolide. Aber das ist nicht genug."

Becker fordert "neue Elemente" von Zverev

Prinzipiell stößt Mouratoglou mit seiner Analyse ins selbe Horn wie Eurosport-Experte Boris Becker, der vor kurzem erklärte:

Alex muss kapieren, dass er sich verbessern muss. Die Umkleidekabine schläft nicht. Er ist mit seinem ersten Aufschlag und seinem Powerspiel in die Weltspitze gekommen, aber die Gegner haben sich daran gewöhnt. Alex muss neue Elemente entwickeln.

Becker kann diese Elemente schon bald direkt einfordern, schließlich ist der 52-Jährige ab 3. Januar Zverevs Teamkapitän beim ATP Cup in Australien.

Mouratoglou machte Zverev indes trotz aller Kritik auch Mut. Der Hamburger erinnere ihn an Andy Murray. "Murray war lange ein fantastischer Spieler, aber kein Grand-Slam-Siegertyp. Dann hat er einige Dinge an seinem Spiel geändert und wurde ein Sieger. Ich denke, Sascha kann das auch."

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