Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart: Mirra Andreeva hat im Sister Act gegen Schwester Erika Andreeva die Chance zur Revanche
Mirra Andreeva gehört beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart zu den Favoritinnen. Die 17-Jährige hat die WTA Tour im Sturm erobert und im Februar als jüngste Spielerin der Geschichte ein Turnier der 1000er-Kategorie gewonnen. Nun steht Andreeva vor einer kniffligen Aufgabe, denn in Runde eins wartet eine spezielle Gegnerin, die sie bislang nicht schlagen konnte: ihre ältere Schwester Erika.
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Ein kurzes Lächeln, dann die Antwort: "Wir haben keine andere Wahl, wenn es so kommt - und dann gehen wir es professionell an", erklärte Mirra Andreeva beim Pressegespräch in der Porsche Arena, nachdem die Frage zu einem möglichen Erstrundenmatch gegen ihre Schwester Erika aufgekommen war.
Wenig später stand fest: Die beiden Russinnen müssen in der 1. Runde gegeneinander antreten. Die 17-jährige Mirra als Nummer sechs der Setzliste, die drei Jahre ältere Erika als Lucky Loserin.
Es ist erst das zweite Mal nach Wuhan 2024, dass es diesen Sister Act auf Tour-Niveau gibt. Damals setzte sich die Ältere klar mit 6:1, 6:3 durch. Inzwischen aber ist Mirra als Weltranglistensiebte die haushohe Favoritin, satte 90 Plätze trennen beide im Ranking.
Die Teenagerin wirbelt die Szene derzeit kräftig durcheinander. Nachdem sie im Februar in Dubai mit 17 zur jüngsten Championesse bei einem 1000er-Event avancierte, legte sie einen Monat später in Indian Wells nach und schlug Branchenführerin Aryna Sabalenka im Endspiel.
Mirra Andreeva: Wenn die Balance stimmt ...
Beide Wettbewerbe fanden auf Hartplatz statt, doch auch auf Sand hat Mirra Andreeva bereits große Fußstapfen hinterlassen. Drei Turniere gewann die Russin auf dem roten Belag. Sie sei derzeit "gar nicht sicher, auf welchem Untergrund" sie am liebsten spiele, bekannte die Senkrechtstarterin in Stuttgart.
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Eines aber sei ihr wichtig: "Ich versuche, jeden Moment zu genießen und Spaß zu haben, allerdings ohne dabei den Ernst zu vernachlässigen." Ihr Erfolg gründe sich darauf, dass es ihr gelang, "die richtige Balance" zwischen diesen beiden Gegensätzen zu finden. Klappt es damit auch in Stuttgart, könnte es sehr weit gehen für die jüngere Andreeva-Schwester.
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