Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart: Rybakina mit Ansage ins Finale - jetzt wartet Favoritinnenschreck Muchova
Die Australian-Open-Siegerin Elena Rybakina hat zum zweiten Mal das Endspiel beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart erreicht. Die topgesetzte Kasachin bezwang die Russin Mirra Andreeva im Halbfinale 7:5, 6:1 und greift nach ihrem zweiten Titel nach 2024. Rybakinas Finalgegnerin am Sonntag ist die Tschechin Karolina Muchova, die überraschend Elina Svitolina ausschaltete (6:4, 2:6, 6:4).
Highlights: Rybakina lässt Andreeva keine Chance
Quelle: Eurosport
Für Rybakina, die im Januar in Melbourne ihren zweiten Grand-Slam-Titel holte, ist es bereits das dritte Finale in diesem Kalenderjahr.
Nach einem umkämpften ersten Durchgang gegen Andreeva zog die 26-Jährige deutlich das Tempo an und zog dem Shootingstar so den Zahn.
"Im ersten Satz war es ziemlich ausgeglichen. Ich hatte einige Chancen, in Führung zu gehen, habe sie aber nicht genutzt. Aber ich bin froh, dass mein Aufschlag in diesen wichtigen Momenten funktioniert hat und ich aggressiv geblieben bin", erklärte Rybakina.
Die Weltranglistenzweite gewann 83 Prozent der Punkte beim ersten Aufschlag und schlug insgesamt sieben Asse. "Ich bin ziemlich zufrieden mit meiner Leistung. Sie war wirklich solide. Und ich glaube, das dreistündige Match gestern hat mir heute geholfen", ergänzte sie.
Rybakina spielte damit auf ihre hochdramatische Viertelfinalpartie am Vortag gegen die Kanadierin Leylah Fernandez an, in der sie sogar zwei Matchbälle abwehren musste.
Muchova schaltet auch Svitolina aus
Rybakinas Finalgegnerin am Sonntag ist etwas überraschend die Tschechin Karolina Muchova, die in ihrem Halbfinale gegen Elina Svitolina ihrem Ruf als Favoritinnenschreck in Stuttgart gerecht wurde.
Die frühere French-Open-Finalistin zwang die an Position vier gesetzte Ukrainerin nach einem Krimi über drei Sätze mit 6:4, 2:6, 6:4 in die Knie.
Bereits in der Runde zuvor hatte Muchova mit ihrem Erfolg gegen die amtierende French-Open-Siegerin Coco Gauff für Aufsehen gesorgt.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/04/18/image-59cc5883-46ae-4f24-b33d-67469a33329d-85-2560-1440.png)
Highlights: Muchova schmeißt die nächste Favoritin raus
Quelle: Eurosport
Finale in Stuttgart: Bilanz spricht für Muchova
"Es war ein sehr hartes und physisches Match gegen Elina", sagte Muchova. "Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich mich am Ende des dritten Satzes beim Stand von 4:4 und in diesem Break geschlagen habe - und dass ich das Match für mich entscheiden konnte", führte sie weiter aus.
Für die Weltranglistenzwölfte ist es das zweite Endspiel im Kalenderjahr 2026. Bei ihrer bislang einzigen Finalteilnahme im Februar in Doha holte Muchova den Titel.
Auch der direkte Vergleich mit Rybakina spricht für die Tschechin: Muchova liegt mit 2:1 vorne und konnte auch das letzte Aufeinandertreffen Anfang des Jahres in Brisbane für sich entscheiden.
Das könnte Dich auch interessieren: Schwarze Zverev-Serie hält an - Gegner in Tränen aufgelöst
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/04/18/image-84e09bcc-0d9f-4e61-997c-5a1fa1967df7-85-2560-1440.png)
Highlights: Zverev chancenlos gegen fulminanten Cobolli
Quelle: Eurosport
Werbung
Werbung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/12/18/image-75bf2e61-56ec-4375-aef6-96b1adf156e9-68-310-310.jpeg)