Spielergewerkschaft: Federer und Nadal gegen Djokovic

In der Diskussion um eine neue Spielergewerkschaft im Tennis gehen die Superstars Roger Federer und Rafael Nadal auf Konfrontationskurs zum Weltranglistenersten Novak Djokovic. "Die Welt ist derzeit in einer schwierigen Situation. Ich persönlich denke, dass wir in diesen Zeiten gemeinsam in die gleiche Richtung gehen sollten", teilte Nadal bei Twitter mit.

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Rafael Nadal schrieb weiter: "Es ist Zeit für Einheit, nicht für Spaltung."
Während der Weltranglistenzweite seinen Tweet absetzte, stand Novak Djokovic in New York im Finale des Masters von Cincinnati gegen Milos Raonic auf dem Platz - und behielt mit 1:6, 6:3, 6:4 die Oberhand.
Kurz nachdem Nadal seine Meinung kundgetan hatte, bekam er Unterstützung von seinem sportlichen Dauerrivalen Roger Federer.
"Dies sind unsichere und herausfordernde Zeiten. Aber ich glaube daran, dass es sehr wichtig für uns ist, als Spieler zusammenzustehen", äußerte sich der Schweizer bei Twitter.
Djokovic plant indes offenbar die Gründung einer neuen Interessenvertretung und will selbst als Präsident die Professional Tennis Players Association (PTPA) anführen.
Nach Angaben der "New York Times" ist Djokovic bereits als Präsident des ATP-Spielerrats zurückgetreten. Der Tennissport bei den Männern steuert auf unruhige Zeiten zu.
(SID)
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