Sampras glaubt nicht an US-Tennis

Wann gibt es den nächsten Grand-Slam-Sieger bei den Herren aus den USA? Darauf müssen wir wohl noch einige Jahre warten. Die einst dominierende Nation im Herrentennis ist mittlerweile nur noch eine von vielen und trauert den Erfolgen der vergangenen Jahrzehnte hinterher. „Leider schaut es nicht gut aus. Ich sehe niemanden", sagte Sampras am Rande der International Premier Tennis League.

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"Ich kenne auch nicht mal irgendjemanden, über den die Leute reden, dass dieser in die Top Ten vorstößt“, so Pete Sampras.
Sampras ist mit 14 Grand-Slam-Titeln und 286 Wochen als Nummer eins der Welt der erfolgreichste Spieler aus den USA. "Pistol Pete" beherrschte mit seinen Landsleuten Andre Agassi, Jim Courier und Michael Chang eine Zeit lang das Herrentennis.
Doch in der heutigen Zeit regieren andere Nationen. "Wir sind nicht mehr in den 90ern. Es wird sicherlich eine Weile dauern, bis das US-Tennis dort ist, wo es einst war. Ich denke, dass das Spiel so international und global geworden ist, dass viele Kinder auf der ganzen Welt Tennis spielen", erklärt Sampras.
"Das macht es schwerer für die US-Amerikaner. Vielleicht ist die Welt hungriger. Aus irgendwelchen Gründen produzieren wir keine Junioren mit Potential. Es ist einfach eine Phase, die hoffentlich nicht allzu lang anhält."
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