Toni Nadal unterstützt Jannik Sinner in Dopingaffäre und greift kritische Spieler an: "Einige nicht sehr sauber"

Jannik Sinner sitzt aktuell seine dreimonatige Dopingsperre ab. Erst Anfang Mai darf der Weltranglistenerste wieder zurück auf die ATP-Tour. Ein großer Unterstützer von Sinner seit Beginn der Affäre ist Toni Nadal, Onkel und Ex-Trainer von Rafael Nadal. Gegenüber der "Marca" erneuerte der Spanier seine Haltung: "Ich habe es schon oft gesagt und erklärt, ich bin gegen die Sperre."

WADA zum Fall Sinner: "Dopingszenario ausgeschlossen"

Quelle: Perform

Er kenne den jungen Italiener "persönlich. Er hatte keine kriminellen Absichten. Man kann eine Person nicht wegen eines zufälligen Fehlers so behandeln." Es sollten diejenigen bestraft werden, "die Dinge absichtlich schlecht und zum persönlichen Vorteil machen. Und ich weiß, dass dies bei Sinner nicht der Fall ist."
Der 23-Jährige, der 2024 in Indian Wells positiv auf Clostebol getestet wurde, habe daraus "keinen Nutzen gezogen". Toni Nadal gab aber auch zu, dass Spieler, "die nicht die Nummer eins sind, sanktioniert wurden, weil sie es vorher falsch gemacht haben".
Keinerlei Verständnis hatte der 64-Jährige für die Profis, die sich kritisch zum Fall Sinner äußerten. "Ich bin überrascht, dass verschiedene Spieler dagegen Stellung bezogen haben, darunter einige Spitzenspieler und einige, die nicht sehr sauber sind", erklärte Nadal vielsagend.
Welche Spieler er damit genau meinte, verriet der langjährige Trainer von Rafael Nadal nicht. Im Laufe des vergangenen Jahres hatten sich wiederholt verschiedene Tennisstars zu der Thematik geäußert. Vor allem Nick Kyrgios attackierte Sinner dabei wiederholt.

Zverev findet Prozess um Sinner "seltsam"

Stan Wawrinka erklärte, er glaube nicht mehr an einen sauberen Sport. Und auch Denis Shapovalov, Lucas Pouille oder Liam Broady kritisierten den zwischenzeitlichen Freispruch von Sinner, der erst nach einem Einspruch der WADA gesperrt wurde.
Alexander Zverev, der den Südtiroler als Nummer eins ablösen könnte, meinte etwas irritiert: "Wenn es nicht sein Fehler war, dann sollte er keine dreimonatige Sperre bekommen. Aber wenn es seine Schuld ist, dann ja. Das ist irgendwie seltsam, der ganze Prozess, die ganze Situation, die es seit fast einem Jahr gibt, das ist einfach seltsam."
picture

Highlights: Griekspoor stuns frustrated Medvedev to reach final four in Dubai

Quelle: Eurosport


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung