Stefanos Tsitsipas offenbart Gedanken über mögliches Karriereende: "Würde dem lieber ein Ende setzen, wenn ..."

Stefanos Tsitsipas hat vor dem United Cup und den Australian Open offenbart, dass er Ende 2025 über ein Karriereende nachdachte: "Nach meiner US-Open-Niederlage hatte ich wirklich Angst um meinen Rücken, weil ich zwei Tage nicht laufen konnte. Wenn so etwas passiert, beginnt man, die Zukunft seiner Karriere zu überdenken. Ich hoffe, 2026 wird das anders, das ist mein größer Wunsch."

Tsitsipas wollte Karriere beenden: "Lieber aufhören, als ständig leiden"

Quelle: SNTV

Der 27-Jährige verlor Ende August 2025 sein Zweitrundenmatch bei den US Open gegen Daniel Altmaier mit 6:7 (5:7), 6:1, 6:4, 3:6, 5:7.
Nach dieser Enttäuschung bestritt der Grieche nur noch drei weitere Partien: Im Davis Cup besiegte er Mitte September den Brasilianer Thiago Seyboth Wild (6:2, 6:1) und verlor im Anschluss gegen João Fonseca (4:6, 6:3, 5:7).
Beim Six Kings Slam in Saudi-Arabien wurde Tsitsipas dann Mitte Oktober von Jannik Sinner deklassiert (2:6, 3:6) und rutschte in der ATP-Weltrangliste auf Platz 36 ab. 
Der Australian-Open-Finalist des Jahres 2023 wurde in der Medienrunde auch konkret zu einem Karriereende befragt und entgegnete: "Ich weiß nicht ganz, wie ich das beantworten soll. Aber wenn man nicht fit ist, in so einem schlechten Zustand, die ganze Zeit und nicht nur eine oder zwei Wochen, gehen einem viele Gedanken durch den Kopf. Es gab Phasen im Jahr, in denen ich mich gefragt habe: 'Warum mache ich das?' Am Ende ist es mir wichtiger, glücklich und frei zu sein, als wegen des Sports, den ich liebe, Probleme wegen Schmerzen zu haben. Ich würde dem lieber ein Ende setzen, wenn es so weitergeht."

Tsitsipas: "Wenn ich nicht mithalten kann, muss ich aufhören"

Tsitsipas jüngste Monate waren außerdem gezeichnet durch seine Trennung von Tennis-Freundin Paula Badosa sowie dem dem Ende seiner Zusammenarbeit mit Trainer Goran Ivanisevic, der ihn hart kritisierte.
Im United Cup trifft Tsitsipas nun im australischen Perth und Sydney zunächst auf Japan (2. Januar) und Großbritannien (5. Januar). Im Anschluss warten die Australian Open (18. Januar bis 1. Februar), bei denen er im Vorjahr direkt an Auftakthürde Alex Michelsen gescheitert war
"Wenn ich nicht mithalten kann, muss ich aufhören, aber ich will nicht, dass das passiert. Ich will zehn weitere Jahre spielen, das wäre großartig und ein Traum. Aber Tennis spielt sehr mit dem Verstand", fasste Tsitsipas zusammen. 
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Highlights: Nächste frühe Pleite - Tsitsipas' Talfahrt geht weiter

Quelle: Eurosport


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