US Open: Mats Wilander zweifelt an Siegchancen von Alexander Zverev

Alexander Zverev ist bei den US Open der große deutsche Hoffnungsträger, der neue Trainer Ivan Lendl soll die entscheidenden Impulse geben. Eurosport-Experte Mats Wilander dämpft die hohen Erwartungen allerdings. "Zur Zeit scheint es nicht so, als könnte Zverev hier den Durchbruch schaffen", sagt der Schwede vor den US Open. Stefanos Tsitsipas oder Denis Shapovalov hätten dagegen bessere Chancen.

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Von den Youngstern erwarte er in New York mindestens das Erreichen des Halbfinals oder des Endspiels, um von einem echten Durchbruch zu sprechen, bekräftigt Mats Wilander, der die US Open 1988 gewann, bei Eurosport.
"Tsitsipas hat das Spiel, das man braucht, in Toronto hat er das schon gezeigt. Shapovalov kann es sicher auch. Von den jungen Spielern sind es mit Sicherheit diese beiden", glaubt der 54-Jährige.
Zverev habe aber dennoch gute Möglichkeiten, mittelfristig einen Grand-Slam-Titel zu gewinnen:

Wilander zweifelt an Federer

Für Wilander führt der Weg zum Titel in Flushing Meadows (Eurosport überträgt die US Open von 27.8. bis 9.9. LIVE und exklusiv im Eurosport Player sowie im TV) nur über Novak Djokovic und Rafael Nadal, bei Roger Federer hegt er Zweifel:
Djokovic sei zwar noch nicht ganz der Alte, bleibe aber Top-Favorit. Knapp dahinter sehe er Nadal. "Es wird sich wahrscheinlich noch einmal zwischen den Oldies entscheiden. Wir sollten es genießen, dass drei der größten Tennis-Spieler der Geschichte hier noch spielen", schwärmt der siebenfache Grand-Slam-Sieger.
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