US Open 2019 | Ivan Lendl exklusiv über Alexander Zverev
Ivan Lendl trainierte Alexander Zverev in der Zeit zwischen den US Open 2018 und Juli 2019. Nun hat sich der Tscheche exklusiv bei Eurosport zu seinem ehemaligen Schützling geäußert. Nach Zverevs Zweitrundenmatch gegen Frances Tiafoe attestierte Lendl dem Deutschen eine tolle Einstellung und Arbeitsmentalität. Zudem seien zwei Statistiken in Zverevs Spiel besonders hervorzuheben.
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Fotocredit: Eurosport
Im Sommer trennten sich die Wege des achtmaligen Grand-Slam-Siegers Ivan Lendl und Alexander Zverev. Im Interview bei Eurosport hat sich der Tscheche nun zu den ersten Auftritten des Hamburgers bei den US Open 2019 geäußert.
Lendl lobte die Mentalität des besten deutschen Tennisspielers:
Sowohl in der ersten Runde gegen Radu Albot (6:1, 6:3, 3:6, 4:6, 6:2), als auch in der zweiten gegen Frances Tiafoe (6:3, 3:6, 6:2, 2:6, 6:3) musste Zverev über die volle Distanz gehen. "Wenn du einen Satz gewinnst, kannst du die Intensität hochschrauben, weil der andere Spieler down ist. Wenn du dann eine Schippe drauflegst, hast du die Partie im Griff. Das ist das, was Sascha noch braucht", analysiert Lendl.
Um das Spiel des Weltranglistensechsten zu bewerten, müsse man "vor allem auf zwei Zahlen achten", so Lendl weiter: "Das Verhältnis zwischen Assen und Doppelfehlern und die Quote an gewonnenen Punkten nach dem zweiten Aufschlag."
Gegen Tiafoe konnte Zverev in der ersten Statistik durchaus überzeugen. Am Ende standen 22 Asse "nur" elf Doppelfehler gegenüber. Nach zweitem Aufschlag konnte der Deutsche 46 Prozent der Punkte für sich entscheiden.
Auch die Anfangsphasen von Zverevs Sätzen seien laut Lendl ausschlaggebend für sein Spiel:
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