Im Sommer trennten sich die Wege des achtmaligen Grand-Slam-Siegers Ivan Lendl und Alexander Zverev. Im Interview bei Eurosport hat sich der Tscheche nun zu den ersten Auftritten des Hamburgers bei den US Open 2019 geäußert.
Lendl lobte die Mentalität des besten deutschen Tennisspielers:
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Zwei Dinge kann man über ihn sicher sagen: Er arbeitet hart und er gibt nie auf.

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Sowohl in der ersten Runde gegen Radu Albot (6:1, 6:3, 3:6, 4:6, 6:2), als auch in der zweiten gegen Frances Tiafoe (6:3, 3:6, 6:2, 2:6, 6:3) musste Zverev über die volle Distanz gehen. "Wenn du einen Satz gewinnst, kannst du die Intensität hochschrauben, weil der andere Spieler down ist. Wenn du dann eine Schippe drauflegst, hast du die Partie im Griff. Das ist das, was Sascha noch braucht", analysiert Lendl.
Um das Spiel des Weltranglistensechsten zu bewerten, müsse man "vor allem auf zwei Zahlen achten", so Lendl weiter: "Das Verhältnis zwischen Assen und Doppelfehlern und die Quote an gewonnenen Punkten nach dem zweiten Aufschlag."
Gegen Tiafoe konnte Zverev in der ersten Statistik durchaus überzeugen. Am Ende standen 22 Asse "nur" elf Doppelfehler gegenüber. Nach zweitem Aufschlag konnte der Deutsche 46 Prozent der Punkte für sich entscheiden.
Auch die Anfangsphasen von Zverevs Sätzen seien laut Lendl ausschlaggebend für sein Spiel:
Wenn er in Führung geht oder seine Führung sogar ausbaut, dann ist er großartig.
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