US Open | John McEnroe über die Chancen von Angelique Kerber in New York

John McEnroe beurteilt die Chancen von Angelique Kerber auf einen weiteren Triumph bei den US Open in New York skeptisch. "Ich weiß nicht, ob sie derzeit emotional, mental oder physisch dafür bereit ist", so der Eurosport-Experte. Allerdings dürfe man die Deutsche nie abschreiben. "Sie hat in ihrer Karriere schon viel erreicht und ist noch nicht zu alt, um noch mehr zu gewinnen", sagte McEnroe.

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Generell sei das Feld bei den Frauen sehr schwer einzuschätzen. "Aber wenn ich mich entscheiden muss, fällt meine Wahl auf Serena Williams", sagte der US-Amerikaner.
Bei ihrem Heimturnier seien auch die US-Amerikanerinnen Madison Keys und Sloane Stephens stark zu beachten.

McEnroe glaubt an Djokovic

Bei den Männern sei Novak Djokovic der Topfavorit Nummer eins:
Hinter Djokovic, Roger Federer und Rafael Nadal sei der eine oder andere Spieler durchaus in der Lage, für eine Überraschung zu sorgen.

McEnroe zweifelt an Thiem

"Stan Wawrinka hat bereits drei Grand-Slam-Titel und scheint wieder zu alter Stärke zu finden. Er wird zu den Geheimfavoriten gehören. Auch Karen Khachanov kann weit kommen. Aber ich denke, dass Daniil Medvedev sehr gute Chancen hat. Er ist ein interessanter Typ, und es ist taktisch sehr schwierig, gegen ihn zu spielen. Das nutzt er zu seinem Vorteil. Wenn Medvedev eine gute Auslosung hat und es schafft, seine Energie bei den Matches gut einzuteilen, kann er weit kommen", so McEnroe.
Zweifel hat der US-Amerikaner dagegen an der Form des Österreichers Dominic Thiem: "Er schien auf einem guten Weg zu sein, doch dann wurde er krank. Seit Roland-Garros ist es ein Auf und Ab bei ihm.“
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