US Open | Kristina Mladenovic übt scharfe Kritik am Veranstalter

Kristina Mladenovic erlebte bei den US Open die wohl bitterste Zeit ihrer bisherigen Karriere. Die Französin gab in Runde zwei eine 6:1, 5:1-Führung aus der Hand, ließ vier Matchbälle ungenutzt und verlor die Partie gegen Vavara Gracheva. Die sportliche Pleite war aber nur ein Teil des Problems, denn die Bedingungen vor Ort setzten Mladenovic extrem zu. Sie habe sich "wie eine Gefangene" gefühlt.

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Eine Sache war Kristina Mladenovic wichtig. "Es ist nicht der Fehler der USTA, dass ich meine vier Matchbälle nicht verwertet habe", gab die 27-Jährige nach ihrer unglaublichen Niederlage auf der Pressekonferenz zu Protokoll. Es sei die "schmerzvollste Niederlage" ihrer Karriere gewesen. "Ich bin kollabiert."
Ansonsten aber ging Mladenovic voll auf Konfrontationskurs mit der USTA, der United States Tennis Association, die für die Ausrichtung der US Open verantwortlich ist.
"Was sie uns hier durchmachen lassen, ist abscheulich. Ich möchte meine Freiheit zurück", giftete die Weltranglisten-44. Sie habe den Eindruck gehabt, "dass wir Gefangene sind".

Mladenovic flüchtet sich in Sarkasmus

Tatsächlich waren die Bedingungen für Mladenovic besonders schwierig, da sie ihr Hotelzimmer ausschließlich für Trainingseinheiten und Matches verlassen durfte. Grund dafür war der positive Corona-Test ihres Landsmanns und Kollegen Benoît Paire, der daraufhin vom Turnier ausgeschlossen wurde.
Die US Open 2020 bleiben für Mladenovic ein Erlebnis der grausamen Art, in jeder Hinsicht - und so konnte es sich die Französin auch nicht verkneifen, die Veranstalter mit einem sarkastischen Lob auszuzeichnen. "Ich möchte der USTA für diese unglaubliche Erfahrung danken."
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