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Mouratoglou warnt vor Entwertung der US Open

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Patrick Mouratoglou sorgt sich um die diesjährigen US Open

Fotocredit: Getty Images

VonJonas Klinke
29/07/2020 Am 20:22 | Update 29/07/2020 Am 20:36

Der Trainer von Serena Williams, Patrick Mouratoglou, sorgt sich um die Wertigkeit der US Open (31. August bis 13. September). Aufgrund der unterschiedlichen Reisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen befürchtet er eine nationale Meisterschaft. Es gäbe zudem immer noch viele ungeklärte Fragen. "Das lässt an den US Open zweifeln", so Mouratoglou gegenüber "Reuters".

"Was ist mit den Südamerikanern? Dürfen sie nun reisen oder nicht? Was ist mit Australiern? Du kannst keinen Grand Slam als US-amerikanische Meisterschaften abhalten. Daher müssen wir so etwas wissen", sagte Patrick Mouratoglou.

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Dabei geht es nicht nur um die Teilnahme an den US Open an sich, sondern auch um die im Anschluss folgenden Turniere. "Wenn es eine Quarantäne gibt, bedeutet das, dass die Spieler und Spieler nicht in Madrid und Rom spielen können", erklärte der Franzose.

Die hochrangigen ATP-Masters in Madrid (13. bis 20. September) und Rom (20. Bis 27. September) und die gleichzeitig stattfindenden WTA-Turniere an selber Stelle dienen eigentlich als Vorbereitung auf die in den Herbst verschobenen French Open in Paris (27. September bis 11. Oktober).

Quarantäne vor French Open? Mouratoglou: "Das klingt etwas verrückt"

Mouratoglou merkte daher an: "Aber wenn sie nicht in Madrid und Rom spielen können und stattdessen in Quarantäne müssen, würde dies bedeuten, dass sie zwei Wochen in einem Appartement sitzen, bevor sie dann einen Grand Slam auf Sand spielen. Das klingt etwas verrückt."

Deshalb hofft der 50-Jährige auf Antworten der US-Open-Veranstalter: "Wenn die USTA (United States Tennis Association, Anm. d. Red.) passende Antworten auf solche Fragen geben kann, und ich verstehe, dass das schwer ist, dann bestehen vielleicht höhere Chancen, dass die US Open stattfinden."

Mouratoglou: "Serena will in Europa spielen"

Sein Schützling Serena Williams bestätigte bereits, dass sie bei den US Open antreten wird. Wie es danach weiter geht, ist aber offenbar noch unklar. "Serena ist in der selben Situation wie wohl alle, die bei den US Open antreten werden", sagte Mouratoglou: "Ich weiß nicht, ob eine Spielerin, die in den USA war, und Serena lebt dort, ohne Einschränkungen nach Europa einreisen darf."

Mouratoglou erneuerte deshalb nochmal seine Forderungen: "Daher noch einmal, diese Frage muss für alle Spielerinnen und Spieler, inklusive Serena, beantwortet werden. Wenn Serena in Europa spielen will, und das will sie definitiv, muss sie wissen, ob sie das darf."

Ein gutes Zeichen für die US Open sind die Zusagen von Novak Djokovic, Alexander Zverev und Rafael Nadal für die Western and Southern Open, die in diesem Jahr ausnahmsweise in New York ausgetragen werden. Das Turnier, das eigentlich in Cinncinati beheimatet ist, dient als Generalprobe für den Grand Slam in Flushing Meadows. Beide Turniere werden ohne Zuschauer ausgetragen.

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