US Open 2020: Klausel sorgt für Aufsehen

In wenigen Wochen sollen die US Open inmitten der Corona-Pandemie stattfinden. Nun ist im Netz eine Klausel aufgetaucht, die offenbar alle Spieler unterschreiben müssen, sollten sie am Grand-Slam-Turnier teilnehmen wollen. Darin sichern sich die Veranstalter offenbar gegen mögliche Klagen ab. Der niederländische Doppelspieler Wesley Koolhof postete auf Twitter ein Foto der Verzichtserklärung.

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Fotocredit: Eurosport

Der 31-Jährige zitierte einige Ausschnitte aus dem Papier. Unter anderem heißt es darin: "Ich übernehme freiwillig die volle Verantwortung für jegliches Risiko an Verlusten und persönlichem Schaden, einschließlich schwerer Krankheiten, Verletzungen oder des Todes."
Mit einer Unterschrift verzichtet man damit auf Klagen gegen alle Beteiligten, darunter dem US-Tennisverband USTA, der Stadt New York sowie den beiden Profi-Touren ATP und WTA. Was Koolhof besonders irritierte, war nicht die Klausel an sich, sondern dass die Verzichtserklärung für immer gültig sein soll.
"Vielleicht sollte ich anfangen, mehr Erklärungen zu lesen", meinte der Niederländer daraufhin: "Es scheint so, dass Covid als eine Entschuldigung benutzt wird, um aus allen (möglichen) Problemen in der Zukunft herauszukommen."
Auch der deutsche Tennisprofi Dustin Brown äußerte sich auf Twitter zu der Verzichtserklärung. Mit drei einfachen Emojis machte der 35-Jährige klar, welche Meinung er dazu hat.
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