Halbfinale: Alcaraz übersteht Achterbahnfahrt gegen Tiafoe - Highlights
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"Ein ganz spezieller Moment, unglaublich", brach es nach dem Match aus Carlos Alcaraz heraus.
Das Supertalent steht durch den Erfolg erstmals im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers und kann bei einem Sieg zur jüngsten Nummer eins der Männer in der Tennisgeschichte werden.
Damit würde er Lleyton Hewitt ablösen, der am 19. November 2001 im Alter von 20 Jahren, acht Monaten und 23 Tagen die Führung im ATP-Ranking übernahm.
"Es ist großartig, diese Möglichkeit zu haben und darum zu kämpfen. Noch aber ist das sehr weit weg, ich muss erst noch ein Match gewinnen", so Alcaraz.
Doch auch Frances Tiafoe lieferte einmal mehr einen Riesenfight.
Surrealer Ballwechsel! Publikum flippt komplett aus
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"Ich habe alles gegeben, die ganzen zwei Wochen lang. Diese Niederlage tut wirklich weh", sagte der US-Amerikaner im On-Court-Interview und hatte Mühe, die Tränen zurückzuhalten.
Alcaraz und Tiafoe begeistern Publikum
Beide legten bei ihrer Halbfinal-Premiere im Rahmen eines Grand Slams los wie die Feuerwehr und begeisterten die über 15.000 Zuschauer im größten Tennisstadion der Welt, unter ihnen auch die ehemalige First Lady Michelle Obama, mit packenden Ballwechseln.
Da staunt auch Michelle Obama: Alcaraz haut voll am Ball vorbei
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Alcaraz erarbeitete sich zwei Breakchancen bei 3:3, Tiafoe eine zum Satzball bei 6:5 - doch es ging in den Tiebreak.
Hier stellte der US-Amerikaner über 4:1 auf 6:3 und hatte drei weitere Satzbälle. Alcaraz wehrte auch diese ab, nur um den Satz dann bei 6:7 aus seiner Sicht mit einem Doppelfehler abzugeben.
Tiebreak-Drama! Alcaraz wehrt Satzbälle ab - und kriegt die Flatter
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Tiafoe stellte so zu diesem Zeitpunkt einen US-Open-Rekord ein: Der 24-Jährige hatte nunmehr sieben von sieben Tiebreaks bei diesem Turnier gewonnen - eine 7:0-Bilanz war zuvor nur Pete Sampras im Jahr 2000 gelungen.
Alcaraz, der sich in Achtel- und Viertelfinale in Fünf-Satz-Krimis gegen Marin Cilic und Jannik Sinner weitergekämpft hatte, wirkte dadurch jedoch erst recht angestachelt.
Ach hör doch auf, Charly! Tiafoe steigt übers Netz und winkt ab
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Das aufreibende 5:15-Stunden-Match gegen den Südtiroler zuletzt schien den 19-Jährigen jedenfalls kaum Substanz gekostet zu haben - Alcaraz rannte erneut wie ein Derwisch über den Platz und trieb Tiafoe mit seinen akrobatischen Verteidigungsschlägen phasenweise zur Verzweiflung.
Beim Break des Spaniers zum 4:2 war dann auch der Nimbus der Aufschläger gebrochen. Tiafoe hatte bei 2:4 und 3:5 zwar jeweils einen Breakball, die er jedoch nicht nutzen konnte - Alcaraz zog durch zum 6:3 und damit zum Satzausgleich.
Zehenspitze im Netz oder nicht? Tiafoe ist selbst nicht sicher
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Dieser beschäftigte den US-Amerikaner offenbar sehr. Der Spanier machte satzübergreifend elf Zähler in Folge und zog im dritten Durchgang schnell auf 2:0 davon. Tiafoe versuchte sich zu wehren, Alcaraz blieb jedoch am Drücker und breakte Tiafoe ein weiteres Mal zum 3:0. Kurz darauf war auch dieser Durchgang für den Lokalmatadoren gelaufen - 1:6.
Tiafoe stemmt sich verbissen gegen die Niederlage
Auffällig: Tiafoe konnte das Tempo des Spaniers in längeren Ballwechseln nicht mehr mitgehen, kam oft einen Schritt zu spät oder stand einfach schlecht zum Ball.
So gelang Alcaraz auch im vierten Satz ein frühes Break.
Carlos-Sprechchöre im Ashe! Alcaraz breakt im vierten Satz
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Mit letzter Kraft stemmte sich Tiafoe jedoch nun gegen die drohende Niederlage.
Mit viel Willen! Tiafoe bäumt sich gegen Alcaraz nochmal auf
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Breaks und Rebreaks wechselten sich in Serie ab - wann immer man dachte, Alcaraz stürme zum Finaleinzug, schlug Tiafoe trotz schwindender Kräfte zurück und holte so auch das zwischenzeitlich erschöpft wirkende Publikum wieder ab.
Packendes Netz-Duell - Tiafoe reißt Fans von den Sitzen
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Mit Tiafoes Aufschlaggewinn zum 3:3 war dann wieder alles in der Reihe. Bei 4:5 schnupperte Alcaraz am Finale, doch der Amerikaner wehrte einen Matchball des Spaniers in herausragender Manier ab.
Lehrbeispiel von Tiafoe: Wie man einen Matchball abwehrt
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So ging es erneut in den Tiebreak - die Tiafoe-Domäne.
Bei 5:6 und eigenem Aufschlag wackelte Alcaraz erneut und gab den Satz ab. Bedeutete: Tiebreak-Rekord für Tiafoe (8:0).
Arthur Ashe Stadium kocht - Tiafoe gewinnt Tiebreak gegen Alcaraz
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Alcaraz nutzt vierten Matchball
Duplizität der Ereignisse im fünften Satz: Alcaraz erspielte sich dank eines frühen Breaks eine 2:0-Führung, die er umgehend wieder abgeben musste (2:2).
Der 19-Jährige aber blieb aggressiv und holte sich die beiden folgenden Spiele zur 4:2-Führung. Dieses Mal kam Tiafoe nicht mehr zurück.
Die Entscheidung - Alcaraz nutzt vierten Matchball gegen Tiafoe
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Im Gegenteil: Mit einem weiteren Break machte Alcaraz nach 4:19 Stunden mit dem insgesamt vierten Matchball den Einzug ins Finale klar.
Alcaraz vor Finale gegen Ruud: "Nerven im Griff behalten"
Dort wartet Casper Ruud, der bei seinem
7:6 (7:5), 6:2, 5:7, 6:2-Erfolg gegen Karen Khachanov eine überzeugende Vorstellung bot.
"Ich werde wieder alles auf dem Platz lassen. Casper hat bei den French Open schon ein Grand-Slam-Finale gespielt, ich muss meine Nerven im Griff behalten", sagte Alcaraz, der eine 2:0-Bilanz gegen den Norweger hat und den Weltranglistensiebten zuletzt in diesem Jahr beim ATP Masters in Miami schlug.
Tiafoe mit dem Tweener! Doch Alcaraz kontert
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