US Open 2022: Aryna Sabalenka wird nach Niederlage gegen Iga Swiatek emotional und analysiert Aus

Aryna Sabalenka hat das Finale der US Open knapp verpasst. Gegen Iga Swiatek schied die Belarussin in drei Sätzen aus. Auf der Pressekonferenz hinterher wurde Sabalenka dann auch emotional. Hinter einer Sonnenbrille versteckt erklärte die 24-Jährige: "Ich fühle im Moment keinen Stolz. Mein Team sagt mir, ich soll stolz auf das sein, was ich zuletzt erreicht habe. Das Gefühl habe ich aber nicht."

US Open : Full press conference of Sabalenka

Quelle: Eurosport

In New York stand Sabalenka zum insgesamt dritten Mal im Halbfinale eines Grand Slams (Wimbledon und US Open 2021, US Open 2022). Das Endspiel erreichte sie aber noch nie.
Daher meinte die Nummer sechs der Welt auch: "Ich denke, ich hatte in den drei Halbfinals so viele Möglichkeiten und habe sie nicht genutzt. Ich glaube aber, dass alles aus einem Grund passiert. Das macht mich im nächsten Halbfinale stärker."
Mit etwas mehr Abstand könne sie daher sicher auch "viele positive Dinge mitnehmen. Nach so einem schweren Jahr habe ich hier keine Siege erwartet. Aber ich habe es geschafft und bin besser geworden."
Sabalenka hatte das Turnier in Wimbledon in diesem Jahr aufgrund des Startverbots für russische und belarussische Sportler*innen verpasst. Die Tennis-Stars aus diesen beiden Ländern erhielten wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine keine Teilnahmeerlaubnis.

Sabalenka analysiert: "Das war mein Fehler"

Vor ihrem Halbfinale gegen Swiatek gab die 24-Jährige bereits Einblick, wie schwer ihr dieses Startverbot zugesetzt hatte. Das Aus in Wimbledon sei eine zusätzliche Motivation für New York gewesen. Gegen die Polin hätten "nur ein paar Punkte" gefehlt, analysierte Sabalenka: "Sie hat in den entscheidenden Momenten sehr, sehr gut gespielt und es toll gemacht. Sie hat einfach alles gegeben, jeden Ball getroffen, mich unter Druck gesetzt und sehr aggressiv gespielt."
Sie habe gegen Swiatek irgendwann "einfach versucht, im Spiel zu bleiben. Das war mein Fehler, ich hätte draufgehen sollen", erklärte die Belarussin, die jedoch auch betonte: "Die ersten drei Spiele (gegen Swiatek, Anm. d. Red.) in diesem Jahr war ich nicht ich selbst, ich war jemand anderes. Ich war wie eine Spielerin, die versucht hat, ohne meinen Aufschlag, ohne mein Spiel zu überleben, also würde ich sagen, dass das heute ein richtiges Spiel von mir war.
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Halbfinale: Swiatek dreht Match gegen Sabalenka - Highlights

Quelle: Eurosport

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