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US Open 2023 - "Respektlos": Zverev genervt von Hype um mögliches Finale zwischen Alcaraz und Djokovic
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Publiziert 02/09/2023 um 11:37 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev hat sich über den medialen Fokus auf ein mögliches US-Open-Finale zwischen Novak Djokovic und Carlos Alcaraz beschwert. "Es ist auf eine gewisse Art und Weise respektlos, über das Finale zu reden, wenn dein nächster Gegner gerade auf dich wartet." Den beiden Superstars selbst wollte der Deutsche in diesem Zusammenhang jedoch keinen Vorwurf machen.
Alexander Zverev bei den US Open 2023.
Fotocredit: Getty Images
"Ich glaube, beide denken gerade nicht an das Finale, weil sie beide wissen, dass sie bis dahin Gegner haben. Wir alle hier versuchen, zu gewinnen", erklärte der 26-Jährige, wenngleich Djokovic in Cincinnati nach seinem siegreichen Finale gegen Alcaraz gesagt hatte: "Ich hoffe, dass wir in einigen Wochen in New York gegeneinander spielen können, das wäre toll." Und das ist zwischen der Nummer eins und zwei der Welt eben frühestens im Finale möglich (zum Turnierbaum).
Zverevs Kritik richtete sich vielmehr an bestimmte Medien, die sich bereits auf ein Finale zwischen dem Serben und dem Spanier eingeschossen hätten: "Es ist ganz natürlich, dass die Medien nach einer Geschichte schauen und die aktuelle Story heißt Alcaraz und Novak. Es ist normal, dass sie Rivalitäten suchen, aber es gibt auch andere Spieler im Feld und Spieler, gegen die die beiden verloren haben."
Der Hamburger selbst hat gegen Alcaraz eine positive Bilanz und eine ordentliche gegen Dominator Djokovic: Gegen den 20-Jährigen gewann er drei der bisher fünf Duelle, gegen den 36-Jährigen immerhin vier von zwölf. Alcaraz könnte im Viertelfinale auf Zverev warten, Djokovic erst im Finale.
In den Augen des Olympiasiegers befinden sich in seiner Hälfte des Turnierbaums einige heiße Titelanwärter: Allen voran Daniil Medvedev und der junge Italiener Jannik Sinner, der jüngst das Masters in Toronto gewonnen hatte.
Seine eigenen Chancen auf einen Finaleinzug in Flushing Meadows spielte Zverev am Freitagabend aber herunter: "Ich befinde mich gerade in meinem Comeback-Jahr, ich bin die zwölf der Welt, nicht die drei. In einem Jahr kann ich vielleicht aus guten Gründen mitreden."
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