US Open 2023: Deutsche Frauen schwach wie seit 14 Jahren nicht - Alexander Zverev letzter deutscher Profi im Feld

Schlecht wie seit 14 Jahren nicht mehr haben die deutschen Frauen bei den US Open abgeschnitten. Als letzte verabschiedeten sich die Hamburgerinnen Eva Lys und Tamara Korpatsch in Runde zwei. Qualifikantin Lys unterlag der Italienerin Lucia Bronzetti 3:6, 2:6, Korpatsch verlor gegen die Nummer 14 gesetzte Ljudmila Samsonova 3:6, 3:6. Eine dritte Runde ohne deutsche Spielerin gab es zuletzt 2009.

Tamara Korpatsch (li.) und Laura Siegemund (re.) bei den US Open

Fotocredit: Imago

An Eva Lys lag es nicht, dass die deutsche Bilanz der Frauen in New York so miserabel ausfiel.
Die Hamburgerin kämpfte sich durch die Qualifikation und gewann in Runde eins gegen Robin Montgomery die erste Grand-Slam-Hauptrunden-Partie ihrer noch jungen Laufbahn.
"Leider bin ich gestern mit einer kleinen Erkältung aufgewacht, heute hat dann einfach ein bisschen die Kraft gefehlt", sagte Lys nach der Niederlage in der 2. Runde gegen Lucia Bronzetti.
Sie sei "schlapper und energieloser als in den vergangenen Matches gewesen, dann reicht es auf diesem Level nicht". Lys verpasste den erstmaligen Einzug in die Runde der letzten 32 eines Grand-Slam-Turniers ebenso wie Korpatsch, die gegen die Nummer 14 gesetzte Ljudmila Samsonova verlor.
Doh auch Korpatsch durfte mit ihren US Open im Großen und Ganzen zufrieden sein. Für den Deutschen Tennis Bund (DTB) gilt das nicht. Nur fünf Spielerinnen standen überhaupt im Hauptfeld, mit Tatjana Maria, Anna-Lena Friedsam und Laura Siegemund scheiterten drei davon bereits in Runde eins.

Zverev der deutsche Alleinunterhalter

Bei den Männern gingen gar nur vier Profis an den Start, immerhin aber steht einer davon in Runde drei: Alexander Zverev. Der Olympiasieger setzte sich in Runde zwei im deutschen Duell 7:6 (7:1), 3:6, 6:4, 6:3 gegen Daniel Altmaier durch.
Für Dominik Kopefer und Yannick Hanfmann war bereits in der 1. Runde Endstation - allerdings hätten die Hürden für das Duo kaum höher sein können. Kopefer musste beim Stand von 2:6, 2:3 gegen Titelverteidiger Carlos Alcaraz aufgeben, Hanfmann stand gegen Jannik Sinner auf verlorenem Posten (3:6, 1:6, 1:6).
So bleibt nur das Fazit, dass sich viele der neun deutschen Profis in New York zwar gut verkauften, Zverev aber in Runde drei schon den Alleinunterhalter für Deutschland geben muss.
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(mit SID)
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Quelle: Eurosport

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